Wati Preise 2026: Was kostet das Tool wirklich?
Wati startet ab $59/Monat – doch ~20 % Aufschlag auf Meta-Nachrichten, limitierte User, kostenpflichtige Shopify-Anbindung und gedeckelte Chatbot-Sessions machen den Preis bei Wachstum zum Problem. Ehrliche Analyse für DACH E-Commerce.


By Johannes Mansbart
CEO & Co-Founder, chatarmin.com
Zuletzt geändert: February 23, 2026
Vergleiche
☝️ Das Wichtigste in Kürze
- Wati Growth: $59/Monat (jährlich) – 3 User, 1.000 Automation-Triggers
- Wati Pro: $119/Monat (jährlich) – 5 User, 2.000 Triggers
- Wati Business: $279/Monat (jährlich) – 5 User, 5 % Rate-Card-Rabatt
- Nachrichten-Aufschlag: ~20 % auf jeden Template-Versand über den offiziellen Meta-Preisen
- Shopify-Integration: $4,99/Monat extra – nicht in der Grundgebühr enthalten
- Zusätzliche Agents: $39/Monat pro User – ab dem 4. bzw. 6. User
- Chatbot-Sessions: gedeckelt (1.000–5.000/Monat) – Nachkaufen ab $40/1.000 Stück
- Kein kostenloser Plan – nur 7-Tage-Trial ohne Kreditkarte
- Sitz in Hongkong – DSGVO-Drittlandtransfer für DACH-Unternehmen relevant
Du googlest „Wati Preise" und willst eine klare Antwort. Kein Problem. Aber ich warne dich: Die Zahl auf der Pricing-Page ist nicht die Zahl, die am Monatsende auf deiner Rechnung steht. Wati hat ein Preismodell, das auf den ersten Blick günstig aussieht – und bei steigendem Nachrichtenvolumen richtig ins Geld geht.
Ich bin Johannes, Gründer von Chatarmin. Wir bauen WhatsApp-Marketing-Software für E-Commerce im DACH-Raum. Ja, wir sind ein Wettbewerber von Wati. Genau deshalb kenne ich deren Preismodell im Detail – und genau deshalb sage ich dir hier offen, was die Wati Preise in der Praxis bedeuten.
TL;DR: Wati Preise auf einen Blick
| Plan | Jährlich (pro Monat) | Monatlich | User inklusive |
|---|---|---|---|
| Growth | $59 | $69 | 3 |
| Pro | $119 | $149 | 5 |
| Business | $279 | $349 | 5 |
Alle Pläne bieten eine 7-Tage-Testphase. Die jährliche Zahlung spart bis zu 25 %. Klingt fair. Aber: Diese Tabelle zeigt nur die Grundgebühr. Dazu kommen variable Nachrichtenkosten mit einem ~20-%-Aufschlag auf die offiziellen Meta-Raten, Gebühren für zusätzliche User ($39/Monat pro Person) und kostenpflichtige Add-ons wie die Shopify-Integration ($4,99/Monat). Die Erfahrung zeigt: Die tatsächlichen monatlichen Kosten liegen bei aktiver Nutzung oft 30–50 % über dem Listenpreis. Bei Unternehmen mit hohem Nachrichtenvolumen kann der Aufschlag den Basispreis sogar übersteigen.
Die offizielle Preisstruktur: Growth, Pro und Business
Die Wati Preise gliedern sich in drei Stufen. Hier die Details:
Growth ($59/Monat bei jährlicher Zahlung) richtet sich an kleine Teams. Enthalten sind 3 User, 15.000 Broadcasts pro Monat, 1.000 Automation-Triggers und 2 Integrationen. Für den Einstieg reicht das. Shopify ist in Basisform dabei (Abandoned Cart, Bestätigungen), die tiefere Integration kostet aber extra. Wer monatlich zahlt, liegt bei $69.
Pro ($119/Monat bei jährlicher Zahlung) bringt 5 User, unbegrenzte Broadcasts, 2.000 Automation-Triggers und 5 Integrationen inklusive HubSpot. Dazu kommen erweiterte Analytics, CTWA-Tracking und Smart Retargeting. Wer WhatsApp als echten Marketing-Kanal nutzt und nicht nur für Support, landet schnell hier. Monatliche Zahlung: $149.
Business ($279/Monat bei jährlicher Zahlung) bietet 5 User, 5.000 Automation-Triggers, unbegrenzte Integrationen inklusive Salesforce, IP-Whitelisting und einen dedizierten Customer Success Manager. Das Paket richtet sich an größere Operationen – allerdings mit einem Haken: Auch hier sind nur 5 User inkludiert. Jeder weitere kostet $39 pro Monat. Bei monatlicher Zahlung zahlst du $349. Ein Detail, das Wati gerne hervorhebt: Im Business Plan gibt es 5 % Rabatt auf die Nachrichten-Rate-Card. Klingt nett. In der Praxis lohnt sich das aber erst bei sehr hohen Volumen – und bis dahin hast du die $279 Grundgebühr plus die Extra-User-Kosten längst bezahlt.
Wichtig: Die Broadcast-Anzahl ist zwar hoch oder „unbegrenzt" – die Nachrichten selbst sind nicht in der Grundgebühr enthalten. Die zahlst du separat. Und genau da wird es interessant.
Der Elefant im Raum: Watis Aufschlag auf Meta-Nachrichtenpreise
Seit Juli 2025 berechnet Meta die WhatsApp Business API nicht mehr pro 24-Stunden-Konversation, sondern pro zugestellter Template-Nachricht. Die Kosten hängen von der Kategorie (Marketing, Utility, Authentication) und dem Empfängerland ab. Service-Antworten innerhalb des 24-Stunden-Fensters sind seit November 2024 kostenlos.
Das ist das Meta-Modell. Jetzt kommt Wati ins Spiel.
Wati reicht die Meta-Preise nicht 1:1 an dich weiter. Wati schlägt rund 20 % auf jede Template-Nachricht drauf. Das ist kein Gerücht – das steht in der Wati Rate Card. Konkretes Beispiel aus dem indischen Markt: Meta berechnet für eine Marketing-Nachricht ca. $0,0099 – Wati berechnet $0,0119. Das ist ein Aufschlag von 20,2 %.
Bei 1.000 Nachrichten pro Monat fällt das kaum auf. Bei 100.000 Marketing-Nachrichten summiert sich der Aufschlag auf mehrere hundert Dollar pro Monat – zusätzlich zur Grundgebühr. In Europa, wo die Meta-Raten ohnehin höher liegen, ist die absolute Differenz pro Nachricht noch größer.
Rechne dir das mal für eine Black-Friday-Kampagne durch. Wenn dein Volumen sich an einem Wochenende verzehnfacht, verzehnfacht sich auch der Wati-Aufschlag. Dieses Modell bestraft Wachstum.
Rechenbeispiel für den DACH-Raum
Angenommen, du versendest 50.000 Marketing-Template-Nachrichten pro Monat an Empfänger in Deutschland. Meta berechnet für Marketing-Nachrichten in der Region Western Europe aktuell höhere Raten als beispielsweise in Indien oder Südostasien. Der 20-%-Aufschlag von Wati fällt hier absolut deutlich stärker ins Gewicht. Bei 50.000 Nachrichten zahlst du allein an Wati-Aufschlag einen dreistelligen Betrag pro Monat – oben drauf auf die ohnehin fälligen Meta-Kosten und die Grundgebühr.
Zum Vergleich: Ein Anbieter ohne Nachrichtenaufschlag reicht die identischen Meta-Kosten 1:1 durch. Bei gleichem Volumen sparst du dir den kompletten Aufschlag. Je mehr du sendest, desto größer der Unterschied.
Versteckte Gebühren: Was die Pricing-Page nicht zeigt
Die offiziellen Wati Preise erzählen nur die halbe Geschichte. Neben dem Nachrichten-Aufschlag gibt es Add-ons, die sich summieren:
Zusätzliche User sind auf allen Plänen limitiert. Growth hat 3 User, Pro und Business jeweils 5. Jeder weitere Agent kostet $39/Monat. Ein 10-köpfiges Support-Team zahlt auf dem Growth-Plan also $59 Grundgebühr plus 7 × $39 = $332 pro Monat – allein für die Plattform, ohne eine einzige Nachricht.
Shopify-Integration kostet $4,99/Monat extra. Ja, wirklich. Eine der zentralen E-Commerce-Integrationen ist nicht im Standardpaket enthalten. Für Abandoned-Cart-Recovery, COD-Verifizierung und Bestellupdates zahlst du drauf.
Automation-Triggers (alias „Chatbot Sessions") sind der Kostenpunkt, den die meisten unterschätzen. So funktioniert das: Jedes Mal, wenn ein Chatbot, eine Keyword-Regel oder eine andere Automatisierung durch eine Kundeninteraktion ausgelöst wird, zählt das als ein Trigger. Das Limit liegt bei 1.000 (Growth), 2.000 (Pro) oder 5.000 (Business) pro Monat – und es wird jeden Monat zurückgesetzt, nicht angespart. Ist das Kontingent aufgebraucht, muss dein Team manuell antworten – oder du kaufst 1.000er-Pakete für $40/Monat nach. Bei einem Shop mit 10.000 Bestellungen pro Monat, der Bestellbestätigungen, Versandinfos und Abandoned-Cart-Reminder automatisiert, sind 1.000 Triggers in wenigen Tagen aufgebraucht.
AI-Support-Agent-Antworten kosten im Pro-Plan 250 Stück, im Business-Plan 1.000. Nachkaufen: $60 pro 1.000 Antworten. Wer KI-gestützten Support betreibt, braucht schnell mehr.
Green-Tick-Verifizierung (der blaue Haken auf WhatsApp Business) kostet $50 pro Land. Das ist kein Wati-spezifisches Problem, aber auch kein inkludierter Service.
Custom Domain – wer statt live-1234.wati.io eine eigene URL wie chat.deinbrand.com will, zahlt im Growth- und Pro-Plan eine einmalige Setup-Gebühr von $50. Kleiner Betrag, aber ein Detail, das auf keiner Pricing-Page steht.
Dedicated Server – wer dedizierte Server für mehr Performance braucht, zahlt bei Wati $1.000 pro Monat (jährlich abgerechnet). Nischen-Feature, zeigt aber, wie schnell die Kosten eskalieren.
Für wen lohnt sich Wati trotzdem?
Wati grundlos schlechtreden wäre nicht fair. Das Tool hat seine Berechtigung – für bestimmte Szenarien.
Wenn du ein kleines Team bist (2–3 Leute), vorrangig außerhalb des DACH-Raums agierst und wenig Nachrichtenvolumen fährst, ist der Growth-Plan ein solider Einstieg. Die No-Code-Chatbot-Builder sind brauchbar, das Interface ist einfach bedienbar und der Preis mit $59 im Monat überschaubar. Laut Nutzer-Reviews auf Capterra und GetApp schätzen besonders Teams in Indien, Südostasien und Lateinamerika die schnelle Einrichtung.
Startups, die WhatsApp erstmal für den Kundensupport testen wollen, ohne sich langfristig zu binden, profitieren von der 7-Tage-Testphase und der monatlichen Kündbarkeit. Es gibt keine Stornierungsgebühren. Für erste Gehversuche reicht das.
Auch wer Wati mit geringem Broadcast-Volumen (unter 5.000 Nachrichten/Monat) nutzt, wird den Markup kaum spüren. Die zusätzlichen Kosten durch den Aufschlag bewegen sich dann im einstelligen Dollar-Bereich. Solange du unter dieser Schwelle bleibst und nicht mehr als 3–5 Agents brauchst, stimmen die Wati Preise noch im Verhältnis zur Leistung.
Wo Wati außerdem punktet: Die Plattform unterstützt neben WhatsApp auch Instagram und Facebook Messaging. Wer einen einfachen Omnichannel-Einstieg sucht, findet hier eine brauchbare Lösung – vorausgesetzt, die Anforderungen bleiben überschaubar.
Fairness halber: Wati hat eine solide Mobile App. Wenn du als Solopreneur oder kleines Team den Kundensupport auch mal vom Handy aus in der Bahn erledigst, ist das ein echter Pluspunkt. Chatarmin und andere auf E-Commerce spezialisierte Lösungen setzen stärker auf den Desktop – weil Marketing-Teams ihre Kampagnen in der Regel nicht vom Smartphone aus steuern.
Kurze Einordnung für Einsteiger: Die WhatsApp Business API (die Wati nutzt) ist nicht mit der kostenlosen WhatsApp Business App zu verwechseln. Die API kostet immer – egal bei welchem Anbieter. Wati liefert die Oberfläche dazu, Meta kassiert für die Nachrichten. Beides zusammen ergibt deine Gesamtkosten.
Wann wird Wati zum Problem? Drei Warnsignale
Die Wati Preise werden in drei Situationen zur echten Kostenfalle:
Warnsignal 1: Dein Nachrichtenvolumen wächst. Der 20-%-Aufschlag ist ein linearer Kostenmultiplikator. Je mehr du sendest, desto mehr verdient Wati mit – ohne dir dafür Mehrwert zu liefern. Bei 50.000+ Nachrichten pro Monat fressen die Markup-Kosten einen relevanten Teil deines WhatsApp-Budgets. Und das Fiese daran: Du merkst es erst auf der Rechnung, weil der Aufschlag nirgendwo transparent in einem Dashboard ausgewiesen wird.
Warnsignal 2: Du brauchst tiefe E-Commerce-Integrationen. Watis Shopify-Anbindung läuft über ein Plugin ($4,99/Monat). Das funktioniert für Basics wie Abandoned Cart und Order Confirmation. Komplexe Flows basierend auf Kundendaten, Segmentierung nach Kaufverhalten, Produktempfehlungen basierend auf der Bestellhistorie oder eine tiefe Synchronisation mit Klaviyo – das geht damit nicht oder nur über Drittanbieter wie Zapier. Für einen D2C-Shop, der WhatsApp als Umsatzkanal ernst nimmt, ist das eine echte Einschränkung.
Warnsignal 3: DSGVO ist für dich nicht optional. Wati hat seinen Hauptsitz in Hongkong. Für B2C-E-Commerce im DACH-Raum, der personenbezogene Daten über WhatsApp verarbeitet, ist das ein konkretes Compliance-Thema. Dein Datenschutzbeauftragter wird Fragen stellen. Du brauchst einen sauberen Auftragsverarbeitungsvertrag, musst dich mit Drittlandtransfers auseinandersetzen und im Zweifelsfall eine Datenschutzfolgenabschätzung durchführen. Das ist lösbar – aber es kostet Zeit, Nerven und im schlimmsten Fall Anwaltskosten.
Wati vs. Chatarmin: Was unterscheidet uns?
Ich vergleiche hier nicht Feature für Feature – das kannst du selbst auf unseren Websites machen. Stattdessen die drei Punkte, die für E-Commerce-Unternehmen im DACH-Raum den größten Unterschied ausmachen.
Kein Markup auf Meta-Nachrichtenpreise
Bei Chatarmin reichen wir die Meta-Kosten 1:1 durch. Du zahlst exakt das, was Meta berechnet. Kein Aufschlag, kein versteckter Kostenmultiplikator. Bei hohem Volumen spart dir das jeden Monat einen relevanten Betrag. Und du weißt immer genau, was deine Nachrichtenkosten sind – weil sie mit dem übereinstimmen, was Meta offiziell kommuniziert.
Pro-Tipp: Wenn ein Kunde über eine Click-to-WhatsApp Ad (CTWA) zu dir kommt, gewährt Meta ein 72-Stunden-Fenster, in dem alle Nachrichtenkategorien kostenlos sind – auch Marketing. Bei Chatarmin (Zero-Markup) ist das garantiert kostenlos. Bei Wati ist unklar, ob der Nachrichten-Aufschlag in diesem Fenster trotzdem greift. Wer viel über CTWA-Ads akquiriert, sollte das vor Vertragsabschluss klären.
Native Shopify- und Klaviyo-Integration
Keine $4,99 extra, kein Plugin-Gefummel. Unsere Integrationen sind direkt in die Plattform eingebaut – nicht als Add-on draufgeschraubt. Segmentierung nach Kaufverhalten, automatisierte Flows basierend auf Shopify-Events (Bestellung, Retoure, Warenkorbabbruch), Synchronisation mit deinem Klaviyo-Stack – das funktioniert bei uns ab dem ersten Tag.
Zum Vergleich: Wati nutzt für komplexere Shop-Anbindungen und Klaviyo-Flows oft Zapier als Zwischenlösung. Das heißt: ein weiteres Tool, weitere Kosten, weitere Fehlerquellen. Chatarmin baut diese Verbindungen nativ – ohne Umweg.
WhatsApp Flows 6.0 ab Werk
Chatarmin unterstützt WhatsApp Flows 6.0 vollständig: native Formulare, CalendarPicker, NavigationLists – direkt im Chat, ohne externe Landingpages. Bei Wati kommen solche Features erfahrungsgemäß später oder nur eingeschränkt. Für E-Commerce-Unternehmen, die Terminbuchungen, Produktkonfiguratoren oder Umfragen direkt im WhatsApp-Chat abbilden wollen, ist das ein konkreter Vorteil.
100 % DSGVO-konform, Made in Austria
Unsere Server stehen in der EU. Unser Unternehmen sitzt in Wien. Du bekommst einen sauberen Auftragsverarbeitungsvertrag, der vor deinem Datenschutzbeauftragten besteht. Kein Drittlandtransfer nach Asien, keine komplizierten Standardvertragsklauseln. Für DACH-Unternehmen, die mit Kundendaten arbeiten, ist das ein nicht zu unterschätzender Vorteil – gerade wenn du mit dem Rechtsrahmen der DSGVO bereits vertraut bist.
Was wir nicht machen: unsere Preise öffentlich auf die Website stellen. Wir sind Sales-Led. Warum? Weil jeder Use Case anders ist und wir dir ein Angebot machen wollen, das zu deinem Volumen und deinen Anforderungen passt – nicht ein Schema-F-Abo.
Fazit: Wati ist ein Einstieg, kein Skalierungspartner
Wati funktioniert. Für kleine Teams, geringe Nachrichtenvolumen und internationale Märkte. Punkt.
Aber wenn du WhatsApp als echten Umsatzkanal für deinen E-Commerce im DACH-Raum aufbauen willst, stößt du mit Wati an drei Grenzen gleichzeitig: bei den Nachrichtenkosten (20 % Aufschlag), bei den Integrationen (Shopify nur als Plugin, Klaviyo-Anbindung limitiert) und bei der DSGVO-Konformität (Hongkong-Hauptsitz, asiatische Server-Infrastruktur).
Die $59 auf der Pricing-Page sind ein Einstieg. Nicht mehr. Die tatsächlichen Wati Preise bei ernsthafter Nutzung – mit 10+ Usern, 50.000+ Nachrichten und Shopify-Integration – sehen komplett anders aus. Und genau das solltest du wissen, bevor du dich festlegst.
Mein Rat: Rechne vor dem Kauf dein konkretes Szenario durch. Wie viele Nachrichten pro Monat? Wie viele Agents? Welche Integrationen brauchst du? Wenn du die echten Gesamtkosten auf dem Tisch hast, fällt die Entscheidung meistens schnell.
Häufige Fragen zu den Wati Preisen
Gibt es bei Wati eine kostenlose Version?
Nein. Wati bietet keinen dauerhaft kostenlosen Plan an. Es gibt lediglich eine 7-tägige Testphase ohne Kreditkarte. Danach beginnen die Tarife bei $59/Monat (jährlich) bzw. $69/Monat (monatlich).
Wie hoch ist der Preisaufschlag (Markup) von Wati auf Nachrichten?
Wati berechnet einen Aufschlag von ca. 20 % auf die offiziellen Meta-Preise für Template-Nachrichten (Marketing, Utility, Authentication). Dieser „Wati-Tax" fällt zusätzlich zur monatlichen Grundgebühr an und wächst linear mit deinem Versandvolumen.
Ist die Shopify-Integration bei Wati im Preis enthalten?
Nein. Für die native Shopify-App berechnet Wati $4,99 pro Monat zusätzlich. Ohne dieses Add-on sind zentrale E-Commerce-Funktionen wie Abandoned-Cart-Recovery und automatisierte Bestellupdates nicht verfügbar.
Wati vs. Twilio: Was ist günstiger?
Twilio ist als reine API-Lösung günstiger (Pay-as-you-go, kein Abo, kein Markup), erfordert aber Entwickler-Kenntnisse für Setup und Wartung. Wati liefert eine fertige SaaS-Oberfläche, kostet dafür aber monatliche Gebühren plus den Nachrichten-Aufschlag.
Kann ich mein Wati-Abo monatlich kündigen?
Ja. Es gibt monatliche Pläne ohne Kündigungsgebühren. Allerdings sind die monatlichen Tarife ca. 20 % teurer als bei jährlicher Zahlung ($69 vs. $59 im Growth Plan). Bereits bezahlte Zeiträume oder Credits werden nicht erstattet.
Zahle ich für eingehende Nachrichten bei Wati?
Nein. Eingehende Nachrichten von Kunden sind laut Meta-Richtlinien kostenlos. Wati berechnet dafür keine Gebühren. Kosten entstehen erst, wenn du mit Template-Nachrichten antwortest oder Marketing-Broadcasts versendest.
Was kostet der Grüne Haken (Green Tick) bei Wati?
Die Verifizierung läuft über Meta. Wati unterstützt beim Antrag und berechnet dafür eine Service-Gebühr von ca. $50 pro Land – ohne Garantie, dass Meta den Haken auch tatsächlich vergibt.
Sind WhatsApp-Unterhaltungen bei Wati unbegrenzt?
Teilweise. Service-Antworten (Kundenanfragen) sind unbegrenzt und kostenlos. Marketing-Broadcasts kosten pro zugestellter Template-Nachricht extra. Chatbot-Sessions (Automation-Triggers) sind je nach Plan auf 1.000 bis 5.000 pro Monat begrenzt – danach zahlst du $40 pro 1.000 zusätzliche Triggers.
Wie viele Nutzer (Agents) sind im Wati Preis enthalten?
Im Growth-Plan sind 3 User inklusive, bei Pro und Business jeweils 5 User. Jeder weitere Agent kostet $39/Monat. Ein 10-köpfiges Team zahlt allein für die zusätzlichen Agents mehrere hundert Dollar pro Monat.
Ist Wati DSGVO-konform für deutsche Unternehmen?
Wati sitzt in Hongkong – damit findet ein Drittlandtransfer personenbezogener Daten statt. Für DACH-Unternehmen ist das rechtlich komplexer als bei Anbietern mit Sitz und Servern in der EU (wie Chatarmin). Eine juristische Prüfung vor Vertragsabschluss ist empfehlenswert.
Kostet eine eigene Domain bei Wati extra?
Ja. Wer seinen Posteingang unter einer eigenen URL betreiben will (statt live-1234.wati.io), zahlt im Growth- und Pro-Plan eine einmalige Einrichtungsgebühr von $50. Im Business Plan ist die Custom Domain enthalten.
Lohnt sich der Wati Business Plan?
Der Business Plan ($279/Monat) bietet 5 % Rabatt auf die Nachrichten-Rate-Card und IP-Whitelisting. Das rechnet sich erst ab ca. 100.000+ Nachrichten pro Monat. Für die meisten wachsenden E-Commerce-Unternehmen übersteigen Grundgebühr und Extra-User-Kosten den Rabatt-Vorteil deutlich.
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– GaLieGrü,
JM & teamarmin
Alle genannten Preise basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen von wati.io (Stand: Februar 2026) und können sich jederzeit ändern. Chatarmin steht in keiner geschäftlichen Beziehung zu Wati.
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