Warum der CRM-Markt 2026 anders aussieht
HubSpot war lange der Goldstandard für Marketing-Automatisierung – und ist es mit ca. 37,5 % Marktanteil im CRM-Segment immer noch. Aber Marktführerschaft bedeutet nicht automatisch die beste Lösung für dein Unternehmen.
Die Nachfrage nach Alternativen zu großen CRM-Suites ist auf einem Rekordhoch. Unsere Daten zeigen: Durch den Wechsel von einer starren All-in-One-Lösung zu einem spezialisierten Best-of-Breed-Stack können Shopify-Händler über 7.000 € pro Jahr einsparen – bei gleichzeitig besserer Performance.
Wie kommt diese Zahl zustande? Große CRM-Anbieter lassen sich oft Features und Kontakte bezahlen, die für dein tägliches Geschäft keinen direkten Umsatz generieren. Ein spezialisierter Stack hingegen wächst modular mit deinem Erfolg. Anstatt eine massive Grundgebühr für "Infrastruktur-Ballast" zu zahlen, fließt dein Budget dort hinein, wo es den höchsten Hebel hat: In die direkte Kommunikation mit deinen Kunden.
Dieser Artikel zeigt dir:
- Warum HubSpot für viele Unternehmen 2026 nicht mehr die richtige Wahl ist
- Welche Alternativen für Marketing, Sales UND Service am besten passen
- Wie du mit einem "Best-of-Breed"-Ansatz bessere Ergebnisse zu niedrigeren Kosten erzielst
Warum Unternehmen 2026 von HubSpot wechseln
1. Die Kostenfalle: Contact-Tiers, die explodieren
HubSpot startet günstig – und wird dann teuer. Sehr teuer.
Die aktuelle Preisstruktur des Marketing Hub (Stand: Januar 2026):
| Plan | Basispreis | Kontakte inkl. | Zusätzliche Kontakte | Onboarding |
|---|---|---|---|---|
| Starter | 15–20 €/Monat | 1.000 | 46 €/1.000 Kontakte | – |
| Professional | 880 €/Monat | 2.000 | 230 €/5.000 Kontakte | 2.930 € einmalig |
| Enterprise | 3.300 €/Monat | 10.000 | 92 €/10.000 Kontakte | 6.830 € einmalig |
Das Problem: Sobald dein Unternehmen wächst, wächst deine Rechnung überproportional mit.
Ein Rechenbeispiel: Du startest mit HubSpot Marketing Hub Professional und 2.000 Kontakten für 880 €/Monat. Nach einem Jahr hast du 10.000 Kontakte aufgebaut. Deine neue Monatsrechnung: ca. 1.570 € (880 € Basis + 2x 230 € für 8.000 zusätzliche Kontakte + Puffer) – fast das Doppelte, obwohl du dieselben Funktionen nutzt.
Hinzu kommt: Professional- und Enterprise-Pläne erfordern Jahresverträge. Einmal unterschrieben, zahlst du 12 Monate – auch wenn du kündigst oder merkst, dass das Tool nicht passt.
💡 Pro-Tipp: Marketing-Kontakte vs. Non-Marketing-Kontakte
HubSpot unterscheidet zwischen "Marketing-Kontakten" (die du aktiv per E-Mail oder Ads ansprichst) und "Non-Marketing-Kontakten" (reine CRM-Einträge). Nur Marketing-Kontakte zählen für dein Preistier – aber der Wechsel zwischen beiden Kategorien ist eingeschränkt: Du kannst Kontakte jederzeit zu Marketing-Kontakten machen, aber die Rückstufung greift erst zum nächsten Abrechnungszeitraum. Alternativen wie Brevo oder Encharge unterscheiden hier oft gar nicht oder deutlich fairer.
2. Komplexität, die Zeit kostet
HubSpot ist mächtig. Aber mit dieser Macht kommt Komplexität:
- Onboarding-Pflicht: Für Professional zahlst du 2.930 € Onboarding-Gebühr – für Enterprise sogar 6.830 €. Und das ist keine Option, sondern Pflicht.
- Seat-basierte Preise: Seit März 2024 zahlt HubSpot nach "Core Seats". Jeder Nutzer, der mehr als nur lesen darf, kostet extra – und der Preis richtet sich nach dem teuersten Hub in deinem Account.
- Beratungsabhängigkeit: Viele Unternehmen brauchen externe HubSpot-Partner, um das Tool überhaupt sinnvoll einzurichten. Das sind weitere Kosten, die in keiner Preisliste stehen.
⚠️ Achtung: Vendor Lock-in bei HubSpot
Was viele nicht wissen: Workflows und Automatisierungen können bei HubSpot nicht exportiert werden. Du kannst zwar Kontakte und Deals als CSV herunterladen, aber deine mühsam aufgebauten E-Mail-Sequenzen, Lead-Scoring-Regeln und Automation-Workflows bleiben bei HubSpot. Bei einem Wechsel musst du diese komplett neu aufbauen. Das macht den Wechsel aufwendig – und ist ein bewusster Lock-in-Effekt, der dich an die Plattform bindet.
3. DSGVO: Das US-Risiko
Für Unternehmen im DACH-Raum ist Datenschutz keine Option, sondern Pflicht. HubSpot ist ein US-Unternehmen mit Servern in den USA. Zwar gibt es EU-Hosting-Optionen, aber:
- Die Standardkonfiguration speichert Daten in den USA
- Das EU-Hosting muss explizit angefordert werden
- Rechtsexperten sehen weiterhin Risiken durch den US CLOUD Act
Europäische Alternativen wie Chatarmin, Brevo oder CentralStationCRM hosten standardmäßig in der EU – ohne Zusatzkosten, ohne Konfigurationsaufwand, ohne rechtliche Grauzone.
4. "Email First" ist 2016 – nicht 2026
HubSpot wurde für E-Mail-Marketing gebaut. Das war 2010 revolutionär. Aber 2026 erwarten Kunden Kommunikation dort, wo sie sind: auf WhatsApp, im Live-Chat, über Social Media.
Die Öffnungsraten sprechen für sich:
| Kanal | Durchschnittliche Öffnungsrate |
|---|---|
| 15–25 % | |
| 90–98 % |
HubSpot bietet WhatsApp zwar als Add-on an, aber es ist nicht nativ integriert. Für E-Commerce-Unternehmen, die auf Messaging-First setzen, gibt es bessere Lösungen.
5. Service Hub: Gut gemeint, aber limitiert
Viele Unternehmen nutzen HubSpot nicht nur für Marketing, sondern auch für Kundenservice. Hier zeigen sich weitere Schwächen:
- Wissensdatenbank: Das Duplizieren von Artikeln ist umständlich oder nicht möglich – ein Problem für Unternehmen mit ähnlichen Inhalten für verschiedene Produkte
- Agent Workspace: Die Oberfläche ist funktional, aber weniger flexibel als spezialisierte Help-Desk-Lösungen
- Ticket-Routing: Die Automatisierungsoptionen sind begrenzt im Vergleich zu Zendesk oder Freshdesk
Warum 2026 das Jahr des "Best-of-Breed" Tech-Stacks ist
Der Trend ist eindeutig: Statt einer teuren All-in-One-Suite setzen erfolgreiche E-Commerce-Unternehmen auf spezialisierte Tools, die perfekt zusammenarbeiten.
Der "Best-of-Breed"-Ansatz bedeutet:
- Chatarmin für WhatsApp-Marketing, KI-Chatbots und Messaging-Automatisierung
- Pipedrive oder Close für Sales-Pipeline-Management
- Zendesk oder Freshdesk für professionellen Kundenservice
- Klaviyo für E-Commerce E-Mail-Marketing
- Brevo für transaktionale E-Mails
Die Vorteile:
- Geringere Kosten: Du zahlst nur für die Funktionen, die du wirklich brauchst
- Bessere Spezialisierung: Jedes Tool ist Experte in seinem Bereich
- Mehr Flexibilität: Du kannst einzelne Tools austauschen, ohne den gesamten Stack neu aufzubauen
- Schnellere Innovation: Spezialisierte Anbieter entwickeln ihre Kernfunktionen schneller weiter
Praxisbeispiel: Ein mittelständischer E-Commerce-Shop mit 50.000 Kontakten
| Ansatz | Monatliche Kosten (ca.) |
|---|---|
| HubSpot Marketing + Service Hub Professional | 2.500–3.500 € |
| Best-of-Breed (Chatarmin + Klaviyo + Freshdesk) | 700–1.100 € |
Die Ersparnis: Über 20.000 € pro Jahr – bei oft besserer Funktionalität in den Kernbereichen.
Die 13 besten HubSpot Alternativen 2026 im Vergleich
Vergleichstabelle mit Social Proof: Alle Alternativen auf einen Blick
| Anbieter | Kategorie | Preismodell | DSGVO/EU | G2-Bewertung | Ideal für |
|---|---|---|---|---|---|
| Chatarmin | Marketing/WhatsApp | Flexibel, kein Contact-Tier | ✅ DE/EU | ⭐ 4,9/5 (37 Reviews) | E-Com, D2C, DACH |
| Pipedrive | Sales | Ab 14 €/User/Monat | Auf Anfrage | ⭐ 4,3/5 (2.700+ Reviews) | Sales-Teams |
| ActiveCampaign | E-Mail-Automation | Kontakt-basiert | Auf Anfrage | ⭐ 4,5/5 (14.400+ Reviews) | Marketing-Teams |
| Bitrix24 | All-in-One | Free + ab 61 €/Monat | Teilweise | ⭐ 4,2/5 (960+ Reviews) | KMU, breite Anforderungen |
| EngageBay | All-in-One (Budget) | Ab 11,95 €/User/Monat | Auf Anfrage | ⭐ 4,7/5 (780+ Reviews) | Start-ups, kleine Teams |
| Brevo | E-Mail/SMS | Pro E-Mail | ✅ DE/EU | ⭐ 4,5/5 (2.500+ Reviews) | Start-ups, Transaktionsmails |
| Zendesk | Service/CX | Ab 55 €/Agent/Monat | Auf Anfrage | ⭐ 4,3/5 (6.100+ Reviews) | Support-Teams, Enterprise |
| Freshdesk | Service | Free bis 10 Agenten | Nein | ⭐ 4,4/5 (3.200+ Reviews) | KMU, preisbewusste Teams |
| CentralStationCRM | CRM (Basis) | Flat ab 18 €/Monat | ✅ DE | ⭐ 4,2/5 (12 Reviews) | Kleine Teams, Datenschutz |
| Zeeg | Terminplanung + CRM | Free-Plan verfügbar | ✅ DE | Neu auf G2 | Dienstleister, Berater |
| Salesforce | Enterprise-CRM | Modul-basiert | Teilweise | ⭐ 4,4/5 (91.900+ Reviews) | Enterprise, Skalierung |
| Mautic | Marketing (Open Source) | Kostenlos (Self-Hosted) | ✅ Self-Hosted | Community | Entwickler, volle Kontrolle |
| Friendly Automate | Marketing (Open Source) | Kostenlos (Self-Hosted) | ✅ Self-Hosted | – | DSGVO-sensible Unternehmen |
📊 Was die Review-Zahlen zeigen:
Salesforce mit 91.900+ Reviews ist der unangefochtene Markt-Gigant – aber auch entsprechend komplex und teuer. ActiveCampaign (14.400+ Reviews) dominiert das E-Mail-Marketing-Segment. Chatarmin zeigt mit 4,9/5 Sternen die höchste Kundenzufriedenheit aller Anbieter – ein Zeichen für einen hochspezialisierten High-Performer im DACH-Markt. Die Bewertungen stammen von G2 (Stand: Ende 2025).
Detaillierte Analyse: Top-Alternativen nach Kategorie
KATEGORIE 1: Marketing & WhatsApp
Chatarmin – Die AI-First Alternative für E-Commerce
Für wen: E-Commerce-Unternehmen, D2C-Brands, Shopify-Shops im DACH-Raum
Chatarmin positioniert sich als "AI-first CRM" mit klarem Fokus auf Messaging. Statt dem veralteten "Email First"-Ansatz von HubSpot setzt Chatarmin auf WhatsApp als primären Kommunikationskanal – dort, wo Kunden heute wirklich erreichbar sind.
⭐ Trust Signal: G2-Bewertung 4,9/5 Sterne
Chatarmin erreicht auf der Bewertungsplattform G2 eine Bewertung von 4,9 von 5 Sternen – die höchste Bewertung aller Tools in diesem Vergleich. Nutzer loben besonders die einfache Einrichtung, den deutschen Support und die native WhatsApp-Integration.
Was Chatarmin besser macht als HubSpot:
- Native WhatsApp-Integration: Keine Add-ons, keine Zusatzkosten. WhatsApp-Marketing, Chatbots und Support aus einer Hand.
- Shopify & Klaviyo Sync: Tiefe Integration in den E-Commerce-Stack. Bestelldaten, Warenkorbabbrüche und Kundensegmente werden automatisch synchronisiert.
- 100 % DSGVO-konform: EU-Hosting, keine US-Datentransfers. Perfekt für den DACH-Markt.
- KI-Agenten: Automatisierte Kundenantworten 24/7 – mit Kontextverständnis und Übergabe an menschliche Agenten bei Bedarf. Die KI kann Tickets oft komplett lösen, z.B. Retourenmanagement, ohne dass ein Mensch eingreifen muss.
- Transparente Preise: Keine explodierenden Contact-Tiers. Du weißt, was du zahlst.
Einschränkungen: Chatarmin ist spezialisiert auf Messaging und E-Commerce. Wenn du ein klassisches Sales-CRM mit Pipeline-Management brauchst, ist Pipedrive die bessere Ergänzung.
Fazit: Für E-Commerce-Unternehmen, die auf WhatsApp-Marketing setzen und DSGVO-Compliance brauchen, ist Chatarmin die stärkste HubSpot Alternative.
ActiveCampaign – Der Champion für E-Mail-Automatisierung
Für wen: Marketing-Teams mit Fokus auf E-Mail-Kampagnen und komplexe Automation-Workflows
ActiveCampaign ist seit Jahren der Benchmark für E-Mail-Marketing-Automatisierung – und das spiegeln auch die 14.400+ Reviews auf G2 wider. Wenn du komplexe Customer Journeys mit Branching-Logik, Lead-Scoring und verhaltensbasierten Triggern brauchst, ist ActiveCampaign schwer zu schlagen.
Was ActiveCampaign besser macht als HubSpot:
- Workflow-Builder: Einer der mächtigsten visuellen Automation-Builder am Markt. Komplexe If/Then-Logiken ohne Programmierkenntnisse.
- Lead-Scoring: Automatische Bewertung von Leads basierend auf Verhalten, Engagement und demografischen Daten.
- Besseres Preis-Leistungs-Verhältnis: Vergleichbare Funktionen zu HubSpot Marketing Hub Pro – zu einem Bruchteil der Kosten.
- Starke Integrationen: Shopify, WooCommerce, Salesforce, über 900+ Apps.
Einschränkungen:
- Kein Free-Plan: Anders als HubSpot oder Brevo gibt es keine kostenlose Version.
- Datenschutz prüfen: US-Unternehmen. EU-Hosting muss explizit angefragt werden.
Fazit: Für reine E-Mail-Marketing-Automatisierung ist ActiveCampaign oft die bessere Wahl als HubSpot – vor allem für mittelständische Unternehmen.
Brevo (ehemals Sendinblue) – Die europäische Alternative für E-Mail & SMS
Für wen: Start-ups, kleine Unternehmen, Teams die transaktionale E-Mails und SMS brauchen
Brevo ist ein französisches Unternehmen mit Servern in Deutschland und Frankreich. Für DACH-Unternehmen, die eine europäische Alternative zu US-Tools suchen, ist das ein echtes Argument.
💡 Pro-Tipp: Das Brevo-Preismodell verstehen
HubSpot rechnet pro Kontakt ab, Brevo rechnet pro versendeter E-Mail ab. Das ist ein fundamentaler Unterschied: Wenn du 50.000 Kontakte hast, aber nur 10.000 davon monatlich anschreibst, zahlst du bei HubSpot für alle 50.000. Bei Brevo zahlst du nur für die tatsächlich versendeten E-Mails. Für Unternehmen mit vielen inaktiven Kontakten oder saisonalem Geschäft ist Brevo daher oft massiv günstiger.
Was Brevo besser macht als HubSpot:
- EU-First: Server in Deutschland und Frankreich. Volle DSGVO-Compliance ohne Konfigurationsaufwand.
- Faire Preise: Der Free-Plan enthält 300 E-Mails/Tag. Bezahlpläne starten bei 19 €/Monat.
- Transaktionale E-Mails als Kernfunktion: Bestellbestätigungen, Passwort-Resets, Versandbenachrichtigungen – bei Brevo nativ integriert und im Preis enthalten. Bei HubSpot kosten transaktionale E-Mails oft extra oder erfordern Add-ons.
- SMS-Marketing: Native SMS-Funktionen ohne Add-ons.
Einschränkungen:
- Weniger Automation: Der Workflow-Builder ist gut, aber nicht so mächtig wie ActiveCampaign oder HubSpot.
- Kein vollwertiges CRM: Die CRM-Funktionen sind basic. Für komplexes Pipeline-Management brauchst du ein zusätzliches Tool.
Fazit: Brevo ist die ideale Wahl für europäische Unternehmen, die ein günstiges, DSGVO-konformes Tool für E-Mail- und SMS-Marketing suchen – ohne den Overhead eines Enterprise-CRMs.
KATEGORIE 2: Sales & Pipeline
Pipedrive – Der Preis-Leistungs-Sieger für Sales-Teams
Für wen: Vertriebsteams, Agenturen, B2B-Unternehmen mit Fokus auf Pipeline-Management
Pipedrive macht eine Sache richtig gut: Vertriebspipelines visualisieren und managen. Kein Funktions-Overkill, keine unnötige Komplexität – einfach ein Tool, das Sales-Teams produktiver macht. Die 2.700+ Reviews auf G2 bestätigen das.
Was Pipedrive besser macht als HubSpot:
- Visuelle Pipeline: Drag & Drop Deals durch die Pipeline. So einfach, dass kein Onboarding nötig ist.
- Faire Preise: Ab 14 €/User/Monat. Keine Contact-Tiers, keine versteckten Gebühren.
- Schnelle Einrichtung: In weniger als einer Stunde einsatzbereit – ohne 2.930 € Onboarding-Gebühr.
- Starke Integrationen: Google Workspace, Slack, Telefonie, E-Mail-Tracking.
Einschränkungen: Pipedrive ist kein Marketing-Tool. Für E-Mail-Automatisierung, Landing Pages oder WhatsApp-Marketing brauchst du zusätzliche Lösungen.
Fazit: Wenn dein Hauptproblem Sales-Pipeline-Management ist und du HubSpot Sales Hub zu teuer findest, ist Pipedrive die logische Alternative.
KATEGORIE 3: Kundenservice (Service Hub Alternativen)
Viele Unternehmen nutzen HubSpot nicht nur für Marketing, sondern auch für den Service Hub. Hier stoßen sie oft an Grenzen: starre Wissensdatenbanken, eingeschränktes Ticket-Routing und ein Agent Workspace, der mit spezialisierten Help-Desk-Lösungen nicht mithalten kann.
Zendesk – Die Profi-Lösung für Customer Experience
Für wen: Support-Teams ab 5 Agenten, Unternehmen mit hohem Ticketvolumen, CX-fokussierte Organisationen
Zendesk ist der Industriestandard für professionellen Kundenservice – mit 6.100+ Reviews auf G2. Wenn du HubSpot Service Hub nutzt und an Grenzen stößt, ist Zendesk die logische Upgrade-Option.
Was Zendesk besser macht als HubSpot Service Hub:
- Agent Workspace: Die Zendesk-Oberfläche ist für Support-Agenten optimiert. Alle Kundeninformationen, Ticket-Historie und Kontext auf einen Blick – ohne zwischen Tabs zu wechseln.
- Flexible Wissensdatenbank: Anders als bei HubSpot kannst du bei Zendesk Artikel einfach duplizieren, Varianten für verschiedene Produkte erstellen und komplexe Strukturen abbilden.
- Omnichannel nativ: E-Mail, Chat, Telefon, Social Media, WhatsApp – alle Kanäle in einem System, ohne Add-ons.
- Starke Automatisierung: Trigger, Makros und Automatisierungen, die HubSpot in Flexibilität übertreffen.
- Skalierbarkeit: Von 5 bis 5.000 Agenten – Zendesk wächst mit.
Preise: Ab ca. 55 €/Agent/Monat (Suite Team). Für Enterprise-Funktionen ab 115 €/Agent/Monat.
Einschränkungen:
- Kein integriertes Marketing: Zendesk ist rein auf Service fokussiert. Für Marketing brauchst du ein separates Tool.
- Komplexität: Zendesk bietet viele Funktionen – die Einrichtung dauert länger als bei einfacheren Tools.
Fazit: Für Unternehmen, die Kundenservice ernst nehmen und über HubSpot Service Hub hinausgewachsen sind, ist Zendesk die Premium-Wahl.
→ Mehr zu Zendesk Alternativen
Freshdesk – Die günstige Alternative mit kostenlosem Einstieg
Für wen: Kleine bis mittlere Support-Teams, preisbewusste Unternehmen, Start-ups
Freshdesk (Teil der Freshworks-Familie) bietet soliden Kundenservice zu einem Bruchteil der Kosten von HubSpot oder Zendesk – inklusive eines großzügigen Free-Plans. 3.200+ Reviews auf G2 sprechen für die Beliebtheit.
💰 Kosten-Tipp: Freshdesk Free-Plan
Freshdesk bietet einen dauerhaft kostenlosen Plan für bis zu 10 Agenten. Enthalten sind: E-Mail-Ticketing, Wissensdatenbank, Team-Inbox und grundlegende Automatisierungen. Für kleine Teams ist das oft ausreichend – bei HubSpot Service Hub gibt es vergleichbare Funktionen erst in den Bezahlplänen.
Was Freshdesk besser macht als HubSpot Service Hub:
- Kostenloser Einstieg: 10 Agenten kostenlos – HubSpot bietet das nicht.
- Einfache Einrichtung: In wenigen Stunden produktiv, ohne Onboarding-Gebühren.
- Solide Ticketing-Funktionen: Automatische Zuweisung, SLA-Management, Canned Responses.
- Integrierte Telefonie: Freshdesk Contact Center für Voice-Support.
Einschränkungen:
- Kein EU-Hosting: Freshworks ist ein US/Indien-basiertes Unternehmen. Für DSGVO-sensible Unternehmen ein Nachteil.
- Weniger flexibel als Zendesk: Bei komplexen Workflows stößt Freshdesk an Grenzen.
Fazit: Freshdesk ist die ideale Wahl für preisbewusste Teams, die eine solide Help-Desk-Lösung ohne hohe Einstiegskosten suchen.
KATEGORIE 4: All-in-One & Preis-Leistung
Bitrix24 – Der Preis-Leistungs-Sieger für breite Anforderungen
Für wen: KMU, die CRM, Projektmanagement, HR und Kommunikation in einem Tool wollen
Bitrix24 ist das Schweizer Taschenmesser unter den Business-Tools. CRM, Projektmanagement, Zeiterfassung, HR, Telefonie, Video-Calls – alles in einer Plattform. Für Unternehmen, die viele Baustellen haben und nicht zehn verschiedene Tools bezahlen wollen, ist Bitrix24 interessant.
Was Bitrix24 2026 besonders macht – CoPilot KI:
Bitrix24 hat mit "CoPilot" einen KI-Assistenten eingeführt, der beeindruckende Funktionen bietet:
- Anruf-Transkription: Kundenanrufe werden automatisch in Text umgewandelt und zusammengefasst.
- Automatisches Ausfüllen von CRM-Feldern: CoPilot extrahiert aus Gesprächen Kontaktdetails, Budgets und Deadlines – und trägt sie direkt ins CRM ein.
- Verkaufsskript-Analyse: Die KI vergleicht Vertriebsgespräche mit definierten Skripten und gibt Verbesserungsvorschläge.
- Meeting-Summaries: Videokonferenzen werden analysiert, Kernpunkte extrahiert und To-Dos erstellt.
Einschränkungen:
- Komplexität: Bitrix24 kann überwältigend sein. Viele Funktionen = steile Lernkurve.
- Datenschutz: EU-Hosting ist verfügbar, aber nicht Standard. Muss konfiguriert werden.
Fazit: Für KMU mit begrenztem Budget und vielen verschiedenen Anforderungen ist Bitrix24 eine solide Wahl. Die CoPilot-KI macht es 2026 noch attraktiver.
EngageBay – Die günstige All-in-One-Alternative für Start-ups
Für wen: Start-ups, Solopreneure, kleine Teams mit minimalem Budget, die das "HubSpot-Feeling" wollen
EngageBay ist die Budget-freundlichste All-in-One-Alternative zu HubSpot. Wenn du Marketing, Sales und Service in einem Tool brauchst, aber fast kein Budget hast, ist EngageBay die Antwort.
💰 Preis-Highlight: Ab 11,95 €/User/Monat
EngageBay bietet Marketing-Automation, CRM, Sales-Pipeline UND Help-Desk in einem Paket – ab nur 11,95 € pro User und Monat. Zum Vergleich: Für ähnliche Funktionen bei HubSpot zahlst du schnell 500+ €/Monat. Es gibt sogar einen kostenlosen Plan für bis zu 250 Kontakte.
Was EngageBay auszeichnet:
- Echtes All-in-One: Marketing-Automation, E-Mail-Kampagnen, Landing Pages, CRM, Deals, Ticketing – alles in einer Plattform.
- HubSpot-ähnliche UI: Das Interface fühlt sich vertraut an, wenn du von HubSpot kommst.
- Collaborative Sales & Marketing: Laut G2-Reviews besonders stark, wenn Marketing und Sales eng zusammenarbeiten sollen.
- Extrem günstig: Die günstigste All-in-One-Suite am Markt mit vergleichbarem Funktionsumfang.
Einschränkungen:
- Weniger ausgereifte Einzelfunktionen: Jede Funktion ist "gut genug", aber nicht Best-in-Class. Für komplexe E-Mail-Automation ist ActiveCampaign besser, für Support ist Zendesk besser.
- Kleineres Ökosystem: Weniger Integrationen als HubSpot oder Salesforce.
- US-basiert: Datenschutz-Fragen klären vor dem Einsatz.
Fazit: EngageBay ist perfekt für Start-ups und kleine Teams, die eine Suite wie HubSpot wollen, aber kein Enterprise-Budget haben. Die "HubSpot-Kopie" zum Bruchteil des Preises.
KATEGORIE 5: Made in Germany – DSGVO ohne Kompromisse
CentralStationCRM – Die "Anti-HubSpot"-Lösung aus Deutschland
Für wen: Kleine Teams (2–20 Personen), Datenschutz-sensible Unternehmen, Freelancer und Agenturen
CentralStationCRM ist das Gegenteil von HubSpot: Kein Feature-Overkill, keine versteckten Kosten, keine US-Server. Ein schlankes CRM, das genau das tut, was ein CRM tun soll – Kontakte und Kundenbeziehungen verwalten.
🇩🇪 Made in Germany: Was das konkret bedeutet
CentralStationCRM hostet ausschließlich in Deutschland. Das ist mehr als nur "EU-Hosting": Deutsche Server unterliegen deutschem Datenschutzrecht, es gibt keine Hintertüren durch US-Gesetze wie den CLOUD Act, und der Support spricht Deutsch. Für Unternehmen in regulierten Branchen (Gesundheit, Finanzen, Recht) oder mit besonders sensiblen Kundendaten ist das ein entscheidender Vorteil gegenüber US-Anbietern.
Was CentralStationCRM ausmacht:
- Radikal einfach: Keine 500-Funktionen-Liste, keine wochenlange Einarbeitung. Ein CRM, das jeder sofort versteht.
- Flat-Pricing: Ab 18 €/Monat für das gesamte Team. Keine Überraschungen, keine Contact-Tiers.
- Deutscher Support: Echte Menschen, die Deutsch sprechen und dein Geschäft verstehen.
- Keine Feature-Bloat: Du bekommst Kontaktverwaltung, Aufgaben, E-Mail-Integration, Notizen. Nicht mehr, nicht weniger.
Einschränkungen:
- Keine Marketing-Automation: Für E-Mail-Kampagnen oder WhatsApp-Marketing brauchst du ein zusätzliches Tool.
- Begrenzte Integrationen: Weniger Drittanbieter-Apps als bei den großen Playern.
- Nicht für Enterprise: Ab 20+ Nutzern oder komplexen Workflows wird es eng.
Fazit: CentralStationCRM ist die ideale Wahl für kleine Teams, die ein simples, deutsches CRM ohne Schnickschnack suchen. Die "Anti-HubSpot"-Lösung für alle, die Funktionsüberladung satt haben.
Zeeg – Die deutsche Nischen-Alternative für Terminplanung + CRM
Für wen: Dienstleister, Berater, kleine Teams, die Terminbuchung und Kundenmanagement verbinden wollen
Zeeg ist ein deutsches Unternehmen aus Berlin, das Terminplanung und CRM in einer Plattform verbindet. Für Unternehmen, deren Geschäft auf Terminen basiert (Beratung, Coaching, Agenturen), ist Zeeg eine interessante Nischenlösung.
Was Zeeg auszeichnet:
- 100 % DSGVO: Server ausschließlich in Deutschland. Entwickelt nach "Privacy by Design"-Prinzipien.
- Automatische CRM-Kontakte: Jede Buchung erstellt automatisch einen CRM-Eintrag mit vollständigem Verlauf.
- Round-Robin & Lead-Routing: Termine werden fair auf Team-Mitglieder verteilt.
- Kostenloser Einstieg: Es gibt einen dauerhaft kostenlosen Plan für Einzelnutzer.
Einschränkungen:
- Kein vollwertiger HubSpot-Ersatz: Zeeg ist primär Terminplanung mit CRM-Funktionen – kein Marketing-Automation-Tool.
- Begrenzte Integrationen: Weniger Drittanbieter-Integrationen als etablierte CRMs.
Fazit: Zeeg ist keine direkte HubSpot-Alternative, aber eine starke Ergänzung für den Best-of-Breed-Stack – besonders für Dienstleister, die DSGVO-Compliance brauchen.
KATEGORIE 6: Open Source – Volle Kontrolle
Mautic & Friendly Automate – Für Unternehmen mit technischem Know-how
Für wen: Entwickler-Teams, Unternehmen mit eigener IT-Infrastruktur, maximale Datenkontrolle
Wenn du volle Kontrolle über deinen Code und deine Daten haben willst, sind Open-Source-Lösungen wie Mautic oder Friendly Automate interessant.
Mautic:
- Weltweit größte Open-Source-Marketing-Automation
- Self-Hosted: Du betreibst es auf deinen eigenen Servern
- Volle Anpassbarkeit durch Open-Source-Code
- Kostenlos (aber: Hosting, Wartung und Einrichtung kosten Zeit/Geld)
Friendly Automate:
- Deutsche Mautic-Distribution mit zusätzlichen DSGVO-Features
- Vorkonfiguriert für den deutschen Markt
- Deutscher Support verfügbar
Einschränkungen:
- Technisches Know-how nötig: Installation, Updates, Server-Wartung – das macht sich nicht von allein.
- Kein Support "out of the box": Du bist auf Community oder bezahlte Partner angewiesen.
- Versteckte Kosten: Server, SSL-Zertifikate, Backup, Entwicklerzeit – "kostenlos" ist relativ.
Fazit: Open-Source-Alternativen sind ideal für Unternehmen mit eigener IT-Abteilung, die maximale Kontrolle und Unabhängigkeit wollen. Für die meisten KMU ist der Aufwand jedoch zu hoch.
KATEGORIE 7: Enterprise
Salesforce – Die Enterprise-Alternative für maximale Skalierung
Für wen: Große Unternehmen, Enterprise-Teams, komplexe Vertriebsorganisationen
Salesforce ist der Weltmarktführer im CRM-Bereich – und das zeigen die 91.900+ Reviews auf G2. Wenn du maximale Flexibilität, unbegrenzte Skalierung und ein Ökosystem aus tausenden Apps brauchst, führt an Salesforce kaum ein Weg vorbei.
Was Salesforce besser macht als HubSpot:
- Einstein AI: Salesforces KI analysiert Deals, prognostiziert Abschlusswahrscheinlichkeiten und empfiehlt nächste Schritte.
- Unbegrenzte Anpassung: Fast alles ist konfigurierbar. Custom Objects, Workflows, Approval Processes.
- App-Ökosystem: Über 3.000 Apps im AppExchange für jeden denkbaren Use Case.
Einschränkungen:
- Kosten: Salesforce ist teuer. Enterprise-Pläne starten bei mehreren hundert Euro pro User und Monat.
- Komplexität: Die Einrichtung dauert Monate, nicht Tage. Oft sind Salesforce-Berater nötig.
- Datenschutz: US-Unternehmen. EU-Hosting ist möglich, aber aufpreispflichtig.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Wechsel zu Salesforce
Ein Wechsel von HubSpot zu Salesforce lohnt sich nur für Konzerne mit komplexen Anforderungen und entsprechendem Budget. Für die meisten KMU ist Salesforce noch komplexer und teurer als HubSpot. Wenn du HubSpot wegen der Kosten oder Komplexität verlassen willst, ist Salesforce selten die richtige Antwort.
Fazit: Salesforce ist für Enterprise-Unternehmen mit komplexen Anforderungen und entsprechendem Budget. Für KMU ist es in den meisten Fällen Overkill.
Erweiterte Bewertung: Die 5 Kernkriterien im Vergleich
| Anbieter | Automatisierung | KI | Datenschutz | Flexibilität | Benutzerfreundlichkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Chatarmin | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ |
| Pipedrive | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| ActiveCampaign | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ |
| Bitrix24 | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ |
| EngageBay | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ |
| Brevo | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ |
| Zendesk | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ |
| Freshdesk | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| CentralStationCRM | ⭐⭐ | ⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Zeeg | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ |
| Salesforce | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐⭐ | ⭐⭐⭐ |
Wie du die richtige HubSpot Alternative wählst
Entscheidungsmatrix: Welches Tool passt zu dir?
Du brauchst WhatsApp-Marketing & E-Commerce-Integration?
→ Chatarmin – Native WhatsApp-Funktionen, Shopify/Klaviyo-Sync, EU-Hosting (G2: 4,9/5 ⭐)
Du brauchst ein einfaches Sales-CRM ohne Overhead?
→ Pipedrive – Visuelle Pipeline, faire Preise, schnelle Einrichtung
Du brauchst komplexe E-Mail-Automatisierung?
→ ActiveCampaign – Branchenführender Workflow-Builder
Du brauchst professionellen Kundenservice?
→ Zendesk (Profi) oder Freshdesk (Budget)
Du brauchst All-in-One zum Mini-Budget?
→ EngageBay – Marketing, Sales & Service ab 11,95 €/User
Du brauchst alles in einem Tool (CRM, PM, HR)?
→ Bitrix24 – Breiter Funktionsumfang, CoPilot-KI
Du brauchst eine EU-basierte E-Mail-Lösung?
→ Brevo – Server in Deutschland, DSGVO-konform, günstig
Du brauchst ein deutsches CRM ohne Schnickschnack?
→ CentralStationCRM – Made in Germany, radikal einfach
Du brauchst volle Code-Kontrolle?
→ Mautic oder Friendly Automate – Open Source, Self-Hosted
Du bist ein Enterprise-Unternehmen mit komplexen Anforderungen?
→ Salesforce – Maximale Skalierung und Anpassbarkeit
Wechselguide: So migrierst du von HubSpot
Phase 1: Bedarfsanalyse (Woche 1–2)
- Funktionen dokumentieren: Welche HubSpot-Features nutzt du wirklich? Die meisten Unternehmen nutzen nur 20–30 % des Funktionsumfangs.
- Kosten analysieren: Was zahlst du aktuell? Was würdest du bei den Alternativen zahlen?
- Integrations-Check: Welche Tools müssen mit dem neuen CRM verbunden werden?
- Datenschutz-Anforderungen: Brauchst du EU-Hosting? Welche Compliance-Anforderungen hast du?
Phase 2: Evaluation & Test (Woche 3–4)
- Shortlist erstellen: Wähle 2–3 Alternativen basierend auf deinen Anforderungen.
- Demos buchen: Nutze die kostenlosen Demos und Testphasen.
- Pilotprojekt: Teste die Tools mit einem kleinen Teil deiner Daten.
Phase 3: Migration (Woche 5–8)
- Datenexport aus HubSpot: Kontakte, Deals, E-Mail-Templates exportieren (CSV-Export möglich).
- Datenimport in neues Tool: Die meisten Alternativen bieten Import-Assistenten.
- Workflows neu aufsetzen: Automatisierungen müssen in der Regel manuell im neuen Tool nachgebaut werden – HubSpot exportiert keine Workflows (Vendor Lock-in!).
- Team-Schulung: Kurze Trainings für alle Nutzer.
Phase 4: Go-Live & Optimierung (ab Woche 9)
- Parallelbetrieb beenden: HubSpot-Account kündigen (Achtung: Jahresvertrag beachten).
- Performance monitoren: KPIs tracken und mit HubSpot-Zeiten vergleichen.
- Kontinuierliche Verbesserung: Workflows optimieren, neue Funktionen nutzen.
FAQ: Die 12 wichtigsten Fragen zur HubSpot Alternative
1. Ist HubSpot wirklich kostenlos?
Nur auf dem Papier – der Free-Plan enthält keine Automatisierung, keinen Support und zeigt überall HubSpot-Branding. Es ist ein Lockvogel-Angebot, die nützlichen Funktionen starten ab 880 €/Monat.
2. Was ist die beste deutsche HubSpot Alternative?
CentralStationCRM für ein schlankes Basis-CRM mit deutschen Servern, Chatarmin für WhatsApp-Marketing und E-Commerce mit KI-Funktionen.
3. Welche Alternative gibt es für den HubSpot Service Hub?
Zendesk für professionelle CX-Teams, Freshdesk für preisbewusste Teams mit kostenlosem Plan für bis zu 10 Agenten.
4. Lohnt sich ein Wechsel von HubSpot zu Salesforce?
Nur für Konzerne – Salesforce ist in der Regel noch komplexer, teurer und erfordert monatelange Implementierung mit externen Beratern.
5. Gibt es eine Open-Source Alternative zu HubSpot?
Ja, Mautic (weltweit größte Open-Source-Marketing-Automation) und Friendly Automate (deutsche Distribution mit DSGVO-Fokus) – beide erfordern technisches Know-how.
6. Welches Tool ist am besten für reine Sales-Teams?
Pipedrive – es konzentriert sich ausschließlich auf Pipeline-Management ohne Marketing-Ablenkung, ab 14 €/User/Monat.
7. Wie exportiere ich meine Daten aus HubSpot?
Kontakte und Deals lassen sich als CSV exportieren – Workflows und Automatisierungen allerdings nicht, diese musst du im neuen Tool komplett neu aufbauen.
8. Was ist der Unterschied zwischen Marketing- und Non-Marketing-Contacts bei HubSpot?
Marketing-Kontakte kosten Geld (zählen für dein Preistier), Non-Marketing-Kontakte sind kostenlose CRM-Einträge – Alternativen wie Brevo unterscheiden hier nicht oder rechnen fairer pro E-Mail ab.
9. Welche Alternative bietet das beste E-Mail-Marketing?
ActiveCampaign für komplexe Workflows und Lead-Scoring, Brevo für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis – besonders bei transaktionalen E-Mails.
10. Warum wechseln E-Commerce Brands 2026 von HubSpot weg?
Weil "Email-First" veraltet ist – Kunden erwarten WhatsApp (90–98 % Öffnungsrate), das HubSpot nur über Drittanbieter löst, während Chatarmin dies nativ integriert.
11. Können KI-Agenten den HubSpot Service Hub ersetzen?
Ja – während der Service Hub Tickets nur verwaltet, können Tools wie Chatarmin oder Zendesk mit KI-Agenten Tickets komplett lösen (z.B. Retourenmanagement), ohne menschliches Eingreifen.
12. Gibt es eine HubSpot-Alternative ohne monatliche Abo-Kosten?
Für professionelle Cloud-Software nicht – aber Brevo rechnet verbrauchsabhängig pro E-Mail ab, was in Phasen mit wenig Versand wie "keine Fixkosten" wirkt.
Fazit: Die richtige HubSpot Alternative für 2026
HubSpot war lange der Standard – mit 37,5 % Marktanteil ist es das immer noch. Aber 2026 gibt es bessere Optionen: spezialisierter, günstiger und datenschutzkonformer.
Unsere Empfehlungen nach Kategorie:
| Kategorie | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| E-Commerce & WhatsApp | Chatarmin | Native WhatsApp-Integration, Shopify/Klaviyo-Sync, EU-Hosting, G2: 4,9/5 |
| Sales-Pipeline | Pipedrive | Visuell, günstig, schnelle Einrichtung |
| E-Mail-Automation | ActiveCampaign | Branchenführender Workflow-Builder (14.400+ Reviews) |
| Kundenservice (Profi) | Zendesk | Flexibler Agent Workspace, bessere Wissensdatenbank |
| Kundenservice (Budget) | Freshdesk | 10 Agenten kostenlos |
| All-in-One (Budget) | EngageBay | Marketing, Sales & Service ab 11,95 €/User |
| All-in-One (Features) | Bitrix24 | CoPilot-KI, breiter Funktionsumfang |
| Made in Germany | CentralStationCRM | Deutsche Server, radikal einfach |
| Open Source | Mautic | Volle Kontrolle, Self-Hosted |
| Enterprise | Salesforce | Maximale Skalierung (91.900+ Reviews) |
Der Trend ist klar: "Best-of-Breed" schlägt "All-in-One". Kombiniere spezialisierte Tools, die perfekt zusammenarbeiten – statt für eine teure Suite zu zahlen, deren Funktionen du zu 70 % nicht nutzt.
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