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Tidio Preise 2026: Die Kostenfalle hinter dem günstigen Einstieg?

Tidio wirbt mit Preisen ab $0. Doch KI-Agent Lyro, Flows und Branding-Entfernung kosten extra. Dieser Artikel zeigt, was Tidio 2026 wirklich kostet – mit Rechenbeispiel, Plan-Vergleich und FAQ.

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By Johannes Mansbart

CEO & Co-Founder, chatarmin.com

Zuletzt geändert: February 26, 2026

☝️ Das Wichtigste in Kürze

  • Tidio Preismodell: Nicht pro Seat – sondern pro Conversation, pro KI-Interaktion und pro erreichtem Besucher. Drei Quotas, die du separat im Blick behalten musst.
  • Pläne von $0 bis $2.999/Monat: Vom kostenlosen Free Plan bis zum Premium-Tier mit garantierter KI-Lösungsrate. Dazwischen liegen Preissprünge, die es in sich haben.
  • Lyro AI kostet extra: Tidios KI-Agent ist in den Basisplänen kaum enthalten. Was das Add-on kostet und wann das Limit greift, überrascht viele erst auf der Rechnung.
  • Flow-Abrechnung nach Besuchern: Flows zählen nicht nach Klicks, sondern nach erreichten Besuchern – auch wenn niemand interagiert. Was das für Shops mit Paid Traffic bedeutet, rechnen wir vor.
  • 10-Seat-Limit in allen Self-Service-Plänen: Wer mehr als zehn Agenten braucht, steht vor einem Upgrade, das preislich in einer anderen Liga spielt.
  • KI-Kosten im Vergleich: Was Tidio Lyro pro Anfrage kostet und wie sich das gegen Intercoms Fin AI ($0,99/Lösung) schlägt – mit konkreten Zahlen.
  • DSGVO im DACH-Raum: Tidio speichert Daten laut eigener Angabe im EWR und ist DPF-zertifiziert. Was das für deutsche Unternehmen bedeutet, ordnen wir ein.

Tidio wirbt mit einem kostenlosen Plan und Einstiegspreisen ab $29 im Monat. Klingt nach einem No-Brainer für jeden Shopify-Store, der endlich einen Chat auf die Seite packen will. Aber wer genau hinschaut, merkt schnell: Die Preisseite erzählt nur die halbe Geschichte.

Denn Tidio rechnet nicht einfach „pro Seat" oder „pro Monat" ab. Stattdessen jonglierst du mit drei verschiedenen Quotas gleichzeitig: menschliche Conversations, KI-Interaktionen und Flow-Trigger. Und jede davon hat eigene Limits, eigene Preise und eigene Fallen.

In diesem Artikel zerlege ich das Preismodell von Tidio Stück für Stück. Nicht als Tabelle zum Überfliegen, sondern als ehrliche Analyse: Was kostet Tidio wirklich, wenn dein Shop wächst? Wo verstecken sich die Add-on-Kosten? Und ab welchem Punkt wird das Ganze zum Fass ohne Boden?

So funktioniert die Abrechnung bei Tidio

Bevor wir über einzelne Pläne reden, musst du das Grundprinzip verstehen. Und das ist bei Tidio anders als bei den meisten Chat-Tools.

Tidio rechnet nicht primär pro Agent ab. Die Abrechnung basiert auf Volumen. Konkret gibt es drei Währungen, die du im Blick behalten musst:

Billable Conversations – das sind Chats, bei denen ein menschlicher Agent antwortet. Nur wenn ein Mensch aus deinem Team in den Chat einsteigt, zählt das als „Conversation". KI-Antworten fallen hier nicht rein. So weit, so fair.

Lyro AI Konversationen – Tidios KI-Agent hat ein eigenes, separates Kontingent. Wenn Lyro einem Kunden antwortet, wird das aus einem anderen Topf bezahlt. Und dieser Topf ist in den Basisplänen entweder winzig oder gar nicht enthalten.

Flow-Trigger (Reached Visitors) – hier wird es richtig tricky. Flows sind regelbasierte Bots, z. B. ein Pop-up mit „Kann ich dir helfen?". Abgerechnet wird pro erreichtem Besucher. Nicht pro Interaktion. Das bedeutet: Wenn dein Bot auf der Seite aufpoppt und der Besucher ihn komplett ignoriert, zählt das trotzdem.

Drei Töpfe, drei Limits, drei Abrechnungen. Das ist die Realität hinter „ab $29/Monat".

Die Tidio Pläne im Überblick

Alle Preise beziehen sich auf jährliche Zahlung. Bei monatlicher Abrechnung zahlst du mehr. Und ein Detail, das gerne übersehen wird: Alle Self-Service-Pläne (Free, Starter, Growth) sind auf maximal 10 Agenten-Seats limitiert. Dazu gleich mehr.

Free Plan – $0/Monat

Was du bekommst: 50 menschliche Conversations, 100 Flow-Trigger und bis zu 10 Agenten-Seats. Dazu einmalig 50 Lyro AI Konversationen – und „einmalig" meine ich wörtlich. Die erneuern sich nicht jeden Monat.

Mein Take: Zum Testen reicht das. Für einen echten E-Commerce-Shop mit laufendem Traffic? Vergiss es. 50 Conversations sind an einem Freitagnachmittag aufgebraucht, wenn du auch nur halbwegs Besucher auf der Seite hast.

Starter Plan – ab ca. $24,17/Monat

Für rund $29 bei monatlicher Zahlung bekommst du 100 Conversations, eine Live-Besucherliste und Basis-Analytics. Das KI- und Flow-Kontingent bleibt stark begrenzt.

Mein Take: 100 Conversations klingt nach „doppelt so viel wie Free". In der Praxis heißt das: Du hast vielleicht zwei Wochen Luft, bevor das Limit greift. Und dann stehst du vor der Wahl – upgraden oder Kunden ignorieren.

Growth Plan – ab ca. $49,17/Monat

Hier wird es auf den ersten Blick interessant. Du kannst zwischen 250 und 2.000 Conversations wählen, bekommst erweiterte Analytics und der Preis steigt mit dem Volumen. Klingt nach einem Plan, der mitwächst.

Die Realität: Das „Powered by Tidio"-Branding loszuwerden kostet extra – ca. $20/Monat als Add-on. Für eine B2B-Brand, die professionell auftreten will, ist das eine Grundvoraussetzung, kein Luxus-Feature. Und das Seat-Limit? Immer noch bei 10 Agenten. Egal ob du $49 oder $200 im Monat zahlst.

Mein Take: Der Growth Plan ist der „gefährlichste" Plan für wachsende Shops. Er wirkt günstig, aber wenn du Lyro AI dazu buchst, Flows brauchst und das Branding entfernen willst, landest du schnell bei $150+ im Monat. Ohne dass du es kommen siehst.

Tidio+ (Plus) – ab ca. $749/Monat

Erst ab diesem Plan fällt das 10-Seat-Limit. Du bekommst einen dedizierten Success Manager, Custom Limits und das Branding-Entfernen ist inklusive. Das ist Tidios Enterprise-Tier.

Mein Take: $749 im Monat ist eine Ansage. Und sie zeigt, wie groß der Sprung zwischen „Growth" und einer Lösung für wachsende Teams ist. Von $59 auf $749 – das ist kein Upgrade, das ist ein Kaltstart in einer anderen Preisklasse.

Premium – ab ca. $2.999/Monat

Full Service mit garantierter KI-Lösungsrate von 50 %. Dedizierter Support, maximale Limits. Tidio verpflichtet sich hier vertraglich zu einer SLA auf die Lyro-Performance.

Mein Take: Wer fast $3.000 im Monat für ein Chat-Tool zahlt, sollte sich fragen, ob es nicht Lösungen gibt, die für dieses Budget deutlich mehr liefern. Stichwort: WhatsApp-Marketing, CRM-Integration, echte Automatisierung ohne Volumenlimits.

Die 10-Seat-Mauer: Tidios härtestes Limit

Dieser Punkt wird in den meisten Tidio-Reviews ignoriert, ist aber für wachsende E-Commerce-Teams der entscheidende Faktor.

Alle Self-Service-Pläne – Free, Starter und Growth – sind auf maximal 10 Agenten begrenzt. Zehn Seats, Schluss. Und anders als bei Zendesk oder Intercom, wo du einfach einen zusätzlichen Seat dazubuchst, gibt es bei Tidio keinen „11. Seat als Add-on".

Wer den elften Support-Mitarbeiter einbinden will, muss in den Tidio+ Plan wechseln. Das sind mindestens $749/Monat. Für ein Team, das vielleicht von 10 auf 12 Agenten wächst, ist das ein Preissprung von $59 auf $749 – wegen zwei zusätzlicher Seats.

Warum das relevant ist: Im E-Commerce wächst der Support-Bedarf saisonal. Black Friday, Weihnachtsgeschäft, Sommersale – genau dann brauchst du temporär mehr Leute im Chat. Mit Tidio zahlst du dafür direkt den Enterprise-Tarif. Das ist kein Pricing-Problem, das ist eine Skalierungsfalle.

Lyro AI: Tidios KI-Agent und seine Preisfalle

Lyro ist Tidios KI-Chatbot – und das wahrscheinlich größte Argument für Tidio im Jahr 2026. Aber Lyro ist in den Basisplänen praktisch nicht enthalten.

Im Free Plan bekommst du einmalig 50 KI-Konversationen. Nicht 50 pro Monat. 50 insgesamt. Danach ist Schluss, bis du zahlst.

Das Lyro Add-on startet bei ca. $39/Monat für 50 KI-Konversationen. Wer mehr Volumen braucht, zahlt entsprechend mehr – $140+ sind schnell erreicht. Und wenn dein Kontingent aufgebraucht ist? Dann stoppt Lyro einfach. Mitten im Kundengespräch, wenn es sein muss.

Für einen Onlineshop, der Lyro als First-Line-Support einsetzen will, ist das ein Problem. Du baust deinen Prozess auf KI-Antworten auf, und dann dreht Tidio den Hahn ab, weil das Limit erreicht ist. Dein Kunde steht vor einem toten Chat-Widget. Das spiegeln auch Nutzer in Reviews auf Capterra wider: Wer eine Marketing-Kampagne fährt und plötzlich Traffic-Spikes hat, wird vom eigenen Erfolg bestraft.

Die Rechnung in der Praxis: Nehmen wir an, du hast einen mittelgroßen Shop mit 200 Support-Anfragen pro Monat. Davon soll Lyro 150 abfangen. Du brauchst also mindestens das mittlere Lyro-Paket – zusätzlich zu deinem Growth Plan. Das sind schnell $100+ nur für KI, on top.

Flows: Die versteckte Erfolgssteuer auf deinen Traffic

Flows sind Tidios regelbasierte Automations-Bots. Sie lösen Aktionen aus, wenn Besucher bestimmte Seiten besuchen, eine gewisse Zeit auf der Seite verbringen oder den Warenkorb füllen.

Das Problem liegt in der Abrechnung: Flows zählen nach „Reached Visitors". Nicht nach Klicks, nicht nach Interaktionen – nach erreichten Besuchern. Wenn dein Bot auf der Produktseite aufpoppt und 5.000 Besucher sehen ihn diesen Monat, zahlst du für 5.000 Trigger. Auch wenn kein einziger davon auf den Bot geklickt hat.

Das Flow Add-on startet bei ca. $29/Monat für 2.000 Besucher. Klingt nach viel? Ein E-Commerce-Shop mit laufenden Meta-Ads oder Google Shopping Kampagnen knackt 2.000 Besucher auf einer Produktseite in wenigen Tagen.

Im Klartext: Je erfolgreicher dein Marketing, desto teurer wird Tidio. Das ist eine Erfolgssteuer auf Traffic. Und sie trifft genau die Shops, die eigentlich von Automatisierung profitieren sollten – wachsende Brands mit steigendem Besuchervolumen.

Was kostet Tidio wirklich? Ein Rechenbeispiel

Theorie ist das eine. Rechnen wir es konkret durch.

Szenario: Mittelgroßer D2C-Shop, 300 Support-Anfragen/Monat, 8.000 Website-Besucher

PostenKosten/Monat
Growth Plan (500 Conversations)ca. $59
Lyro AI Add-on (200 KI-Konversationen)ca. $78
Flows Add-on (8.000 Reached Visitors)ca. $59+
Branding entfernenca. $20
Gesamtca. $216+/Monat

Aus „ab $59/Monat" werden über $200. Und das bei einem Shop, der noch nicht mal besonders groß ist. Wer auf 20.000 oder 50.000 monatliche Besucher skaliert, kann die Rechnung leicht verdoppeln.

Das ist keine Spekulation. Das ist die logische Konsequenz aus Tidios fragmentierter Abrechnung: Drei getrennte Quotas, drei getrennte Rechnungen, null Bündelung.

Fairerweise: Was Tidio gut macht

Kritik allein wäre billig. Und wenn Tidio nur schlecht wäre, hätten sie nicht 4,7 von 5 Sternen auf Capterra und G2. Also: Was bekommst du für dein Geld, das andere Tools nicht bieten?

Shopify-Integration: Tidio ist tief in Shopify verankert. Dein Support-Team sieht im Chat-Fenster den Bestellstatus, den aktuellen Warenkorb und die Kundenhistorie – ohne zwischen Tabs zu wechseln. Du kannst sogar Produktempfehlungen direkt im Chat ausspielen. Für kleine Shopify-Teams, die alles in einem Fenster brauchen, ist das ein echtes Argument.

E-Mail-Marketing inklusive: Was viele übersehen: Tidio ist nicht nur ein Chat-Tool. In den Plänen steckt auch ein E-Mail-Marketing-Modul. Du kannst Newsletter und Kampagnen direkt an gesammelte Kontakte senden – ohne ein separates Tool wie Klaviyo oder Mailchimp zu zahlen. Für einen Solo-Shop mit überschaubarem Volumen kann das den Gesamtpreis relativieren, weil du dir ein Tool sparst.

Mobile App (iOS & Android): Tidio bietet eine solide Mobile App für beide Plattformen. Gerade für Gründer und kleine Teams, die Support auch von unterwegs aus machen, ist das ein Pluspunkt gegenüber rein browserbasierten Lösungen.

Lyro-Performance: Tidio wirbt damit, dass Lyro „bis zu 67 % der Anfragen automatisiert lösen" kann. Im Premium-Plan gibt es dafür sogar eine vertragliche Garantie (50 % Lösungsrate). Klingt gut – aber die 67 % erreichst du nur mit einer perfekt gepflegten Knowledge Base. In der Praxis landen die meisten Shops deutlich darunter.

Mein Take: Diese Punkte erklären, warum Tidio trotz der Preiskritik beliebt ist. Die Frage ist nur: Reicht dir ein Chat mit E-Mail-Aufsatz und Shopify-Plugin – oder brauchst du einen echten Messaging-Kanal wie WhatsApp, der dort ist, wo deine Kunden ihre Zeit verbringen?

Tidio Preise vs. der Markt: Volumen gegen Seats

Um Tidios Pricing einzuordnen, musst du verstehen, wie sich die Branche aufteilt. Es gibt grundsätzlich zwei Pricing-Modelle im Chat- und Support-Markt:

Volumen-basiert (Tidio, Drift): Du zahlst pro Conversation, pro KI-Interaktion, pro erreichtem Besucher. Vorteil: Wenige Agenten, viel Automatisierung – günstig. Nachteil: Wächst dein Traffic, wächst die Rechnung mit.

Seat-basiert (Zendesk, Intercom): Du zahlst pro Agent, der das Tool nutzt. Vorteil: Egal wie viel Traffic – der Preis bleibt gleich. Nachteil: Jeder neue Mitarbeiter kostet sofort Geld, egal ob er eine oder tausend Anfragen bearbeitet.

Konkretes Beispiel – KI-Kosten im Vergleich: Intercoms KI-Agent „Fin" kostet pauschal $0,99 pro gelöster Anfrage. Bei 1.000 KI-Anfragen im Monat sind das $990. Tidios Lyro liegt im Paket rechnerisch zwischen $0,15 und $0,70 pro Konversation – je nach gebuchtem Volumen. Pro einzelner KI-Antwort ist Tidio also günstiger. Der Haken: Bei Tidio verfallen nicht genutzte Credits am Monatsende, bei Intercom zahlst du nur, was tatsächlich gelöst wurde.

Das Fazit in einem Satz: Tidio bestraft Traffic-Wachstum, Zendesk bestraft Mitarbeiter-Wachstum. Und bei KI-Kosten ist Tidio pro Anfrage günstiger als Intercom, aber unflexibler im Abrechnungsmodell. Welches Modell dich günstiger kommt, hängt davon ab, ob du eher an Besuchern oder an Team-Mitgliedern wächst. Für die meisten E-Commerce-Brands im DACH-Raum, die über Paid Ads skalieren, ist das Volumen-Modell langfristig das teurere.

Für wen lohnt sich Tidio trotzdem?

Trotz aller Kritik an der Preisstruktur hat Tidio seine Berechtigung – wenn der Use Case stimmt.

Tidio passt, wenn du:

  • ein sehr kleines Team bist (1–2 Leute), das einen simplen Live-Chat auf der Website braucht
  • einen Shopify-Store betreibst und die native Integration für Bestellstatus und Warenkorb nutzen willst
  • weniger als 100 Support-Anfragen pro Monat hast und kein aggressives Wachstum planst
  • das integrierte E-Mail-Marketing als Bonus siehst, der dir ein separates Newsletter-Tool spart
  • kein Problem damit hast, das Tidio-Branding auf deiner Seite zu zeigen

Tidio wird zum Problem, wenn du:

  • skalierst und dein Traffic steigt – dann explodieren die Flow-Kosten
  • KI-Support ernsthaft einsetzen willst – Lyro wird bei Volumen richtig teuer
  • mehr als 10 Support-Agenten brauchst – dann springst du direkt auf $749+/Monat
  • im DACH-Raum arbeitest – Tidio ist zwar ein US-Unternehmen, speichert Daten aber laut eigener Angabe auf Servern im EWR und ist DPF-zertifiziert. Das ist besser als bei vielen US-Konkurrenten, aber kläre die Details trotzdem mit deinem Datenschutzbeauftragten
  • WhatsApp als Kanal nutzen willst – Tidio ist primär ein Website-Chat-Tool, kein Messaging-Hub

Fazit: Günstig starten, teuer wachsen

Tidio ist ein gutes Tool zum Ausprobieren. Der Free Plan reicht, um ein Gefühl für Live-Chat zu bekommen. Der Starter Plan ist okay für Solopreneurs mit wenig Volumen. Und die Shopify-Integration plus E-Mail-Marketing sind echte Pluspunkte für kleine Shops.

Aber sobald du wächst – und genau das willst du ja als E-Commerce-Brand – wirst du mit einer Kostenstruktur konfrontiert, die auf den ersten Blick günstig wirkt und auf den zweiten Blick auf fragmentierten Add-ons basiert. KI extra. Flows extra. Branding entfernen extra. Und jede dieser Positionen skaliert mit deinem Erfolg nach oben. Dazu das harte 10-Seat-Limit, das dich bei wachsendem Team in den $749-Tarif zwingt.

Wenn du eine Lösung suchst, die mit dir wächst, WhatsApp als Kanal nativ beherrscht und bei der du nicht drei verschiedene Quotas im Auge behalten musst: Dann sollten wir reden.

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Häufige Fragen zu Tidio Preisen

Ist Tidio wirklich kostenlos?

Ja, der „Free Forever"-Plan ist dauerhaft kostenlos, aber streng limitiert auf 50 Konversationen pro Monat und 100 Flow-Trigger. Er eignet sich primär zum Testen der Funktionen, nicht für aktiven Geschäftsbetrieb.

Was kostet der Tidio Lyro AI Agent?

Lyro AI startet als Add-on bei ca. $39 pro Monat für 50 KI-Konversationen. Die Preise pro Konversation sinken bei größeren Paketen, können aber bei hohem Volumen die Basiskosten des Plans übersteigen.

Sind Tidio Server DSGVO-konform?

Tidio gibt an, alle Kundendaten auf Servern innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) zu speichern und hält sich an das Data Privacy Framework (DPF), was die Nutzung im DACH-Raum erleichtert.

Zählen Spam-Nachrichten zu den Tidio Kosten?

Nein, Tidio berechnet „Billable Conversations" erst, wenn ein menschlicher Agent antwortet oder aktiv ein Gespräch beginnt. Ignorierte Nachrichten oder Spam belasten dein monatliches Limit im Normalfall nicht.

Was passiert, wenn mein Flow-Limit erreicht ist?

Wenn das Limit für „Reached Visitors" im Monat erschöpft ist, werden deine automatischen Chatbots (Flows) sofort gestoppt. Deine Live-Chat-Funktion bleibt davon unberührt und funktioniert weiter.

Ist Tidio günstiger als Intercom?

Ja, besonders bei KI-Funktionen. Während Intercom für seinen „Fin AI"-Agenten pauschal $0,99 pro Lösung berechnet, liegen die Kosten bei Tidio Lyro (im Paket) oft deutlich darunter – was es für KMUs attraktiver macht.

Kann ich Tidio auf mehreren Websites nutzen?

Ja, aber das Verhalten des Widgets (Farben, Öffnungszeiten) ist über alle Seiten synchronisiert, es sei denn, du nutzt den teuren „Plus"-Plan für eine Multiprojekt-Konfiguration.

Beinhaltet Tidio E-Mail-Marketing?

Ja, Tidio integriert E-Mail-Marketing-Funktionen, mit denen du Newsletter direkt aus dem Tool versenden kannst. Das kann Kosten für externe Tools wie Mailchimp oder Klaviyo für kleinere Shops einsparen.

Gibt es eine Geld-zurück-Garantie bei Tidio?

Nein, Tidio bietet keine Rückerstattung für angebrochene Abrechnungszeiträume an. Du kannst jedoch jederzeit kündigen – der Account fällt dann zum Ende der Laufzeit auf den Free-Plan zurück.

Für wen lohnt sich der Tidio Growth Plan?

Der Growth Plan (ab ca. $59) ist passend für E-Commerce-Teams, die professionelle Analysen benötigen und das „Powered by Tidio"-Branding (gegen Aufpreis) entfernen möchten, aber noch unter 2.000 Konversationen im Monat liegen.

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