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WhatsApp API einrichten: Dein Setup-Guide für 2026

WhatsApp API einrichten in 2026: Schritt-für-Schritt Anleitung für die Cloud API via BSP. Setup in unter 15 Minuten, ohne Entwickler. Inkl. Kosten, Messaging Limits, Template-Tipps und häufige Fehler.

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By Johannes Mansbart

CEO & Co-Founder, chatarmin.com

Zuletzt geändert: February 10, 2026

WhatsApp Business

☝️ Das Wichtigste in Kürze

  • Die Business App ist ein Auslaufmodell: Maximal 5 Geräte, keine echten Automatisierungen, DSGVO-Grauzone. Für wachsende Unternehmen nicht mehr tragbar.
  • Cloud API ist der neue Standard: Setup in unter 15 Minuten, Durchsatz von bis zu 1.000 Nachrichten pro Sekunde, kein eigener Server nötig. On-Premises? Von Meta offiziell als "Legacy" eingestuft.
  • Service-Nachrichten kosten nichts: Wenn Kunden dir schreiben, antwortest du kostenlos – das macht WhatsApp zum günstigsten Support-Kanal überhaupt.
  • Der 72-Stunden-Hack: Click-to-WhatsApp Ads öffnen ein Fenster, in dem alle Nachrichten gratis sind. Auch Marketing-Templates. Drei Tage lang.
  • Grüner Haken ist optional: Du brauchst ihn nicht, um zu starten. Die API funktioniert vollständig ohne Verifizierungs-Badge.
  • Größter Stolperstein: Nicht die Technik – sondern fehlende 2FA im Business Manager und Dokumente, die nicht zum Firmennamen passen.

Du willst WhatsApp professionell für Marketing und Support nutzen. Die Business App reicht nicht mehr. Du brauchst die API.

Aber wenn du "WhatsApp API einrichten" googelst, landest du in einem Sumpf aus Entwickler-Dokumentationen, Postman-Tutorials und Docker-Container-Anleitungen. Das ist Zeitverschwendung für 99 Prozent aller E-Commerce-Unternehmen.

Die Wahrheit: Du brauchst keinen Entwickler. Du brauchst keinen eigenen Server. Du brauchst keine Wochen für das Setup.

Mit dem richtigen Partner dauert das Einrichten der WhatsApp API unter 15 Minuten. Dieser Guide zeigt dir, wie das funktioniert – ohne technisches Vorwissen, ohne Umwege.

Warum die WhatsApp Business App nicht ausreicht

Lass uns kurz klären, warum du überhaupt hier bist.

Die kostenlose WhatsApp Business App hat drei Probleme, die für wachsende Unternehmen zum Dealbreaker werden:

1. Gerätebeschränkung: Maximal fünf Geräte gleichzeitig. Bei zehn Support-Mitarbeitern wird das eng. Bei 50? Unmöglich.

2. Keine echte Automatisierung: Abwesenheitsnachrichten und Schnellantworten sind nett. Aber automatisierte Flows, die auf Kundenverhalten reagieren? Nicht vorgesehen.

3. DSGVO-Grauzone: Die Business App speichert Kontaktdaten auf Meta-Servern ohne Auftragsverarbeitungsvertrag. Für Unternehmen im DACH-Raum ist das ein rechtliches Risiko.

Das bedeutet: Wenn du mehr als ein paar Dutzend Kunden über WhatsApp betreust, brauchst du die WhatsApp Business API. Punkt.

Was ist die WhatsApp Business API eigentlich?

Hier liegt das größte Missverständnis: Die WhatsApp Business API ist keine App. Du kannst sie nicht im App Store herunterladen. Es gibt keine Benutzeroberfläche.

Stell dir die API als Motor vor. Ein Motor allein fährt nicht – du brauchst ein Auto drumherum. Die API liefert die technische Grundlage. Die Benutzeroberfläche, den Posteingang, den Flowbuilder – das liefert eine Software wie Chatarmin.

Cloud API vs. On-Premises API

Meta bietet zwei Varianten der API an:

Cloud APIOn-Premises API
HostingMeta-ServerEigene Server
Setup-ZeitMinutenWochen bis Monate
WartungKeineDocker, Updates, Backups
DurchsatzBis zu 1.000 Nachrichten/SekundeAbhängig von Server-Infrastruktur
KostenNachrichtengebührenServer + Nachrichtengebühren
Status 2026StandardLegacy (wird auslaufen)

Die On-Premises API war für Konzerne mit eigenen IT-Abteilungen gedacht. Meta selbst listet die On-Premises API in der Entwickler-Dokumentation mittlerweile als "Legacy" (veraltet). Neue Features kommen fast ausschließlich zuerst – oder nur – in die Cloud API.

Um denselben Durchsatz wie die Cloud API zu erreichen (bis zu 1.000 Nachrichten pro Sekunde), brauchst du bei On-Premises eine aufwendige Server-Infrastruktur mit Load Balancing und Hochverfügbarkeit. Für die meisten Unternehmen ist das überdimensioniert und unwirtschaftlich.

Die Cloud API ist der Standard für 2026. Sie wird von Meta gehostet, ist schneller eingerichtet und erfordert keine Server-Wartung. Alle folgenden Schritte beziehen sich auf die Cloud API.

Was du für das Setup brauchst (Checkliste)

Bevor du loslegst, sammle diese Dinge:

Pflicht:

Verifizierter Meta Business Manager (oder bereit zur Verifizierung)

Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) im Business Manager aktiviert

Eine Telefonnummer, die aktuell nicht in WhatsApp aktiv ist

Offizielle Unternehmensdokumente (Handelsregisterauszug, Gewerbeschein – siehe offizielle Liste im Meta Business Help Center)

Zugang zu E-Mail oder SMS für die Nummern-Verifizierung

Hinterlegte Zahlungsmethode im Meta Business Manager (Kreditkarte oder PayPal)

Hilfreich:

Logo in hoher Auflösung (für das Unternehmensprofil)

Kurze Unternehmensbeschreibung (max. 256 Zeichen)

Entscheidung über Unternehmenskategorie (z.B. "E-Commerce", "Einzelhandel")

Zur Zahlungsmethode: Meta bucht die variablen Kosten für Template-Nachrichten direkt von deiner hinterlegten Zahlungsmethode ab. Ohne gültige Kreditkarte oder PayPal im Business Manager läuft die API nicht – selbst wenn du deinen BSP bereits bezahlt hast.

Zur Telefonnummer: Du kannst eine bestehende Nummer migrieren. Aber Achtung: Nach der Migration funktioniert sie nicht mehr in der normalen WhatsApp App oder der Business App. Viele Unternehmen nutzen deshalb eine neue Nummer speziell für den API-Kanal.

WhatsApp API einrichten: Der Weg über einen BSP

BSP steht für Business Solution Provider. Das sind von Meta autorisierte Partner, die dir den Zugang zur WhatsApp API ermöglichen – ohne dass du selbst mit der Meta-Entwicklerkonsole kämpfen musst.

Warum dieser Weg besser ist als das Selbstbasteln:

Kein Entwickler nötig: Du klickst dich durch ein Setup, statt Code zu schreiben.

Sofort nutzbare Oberfläche: Inbox, Flowbuilder, Kampagnen-Tool – alles dabei.

DSGVO-Konformität: Ein seriöser BSP im DACH-Raum liefert dir einen Auftragsverarbeitungsvertrag.

Support: Wenn etwas hakt, hast du einen Ansprechpartner. Bei Meta hast du eine Dokumentation.

Der technische Selbstbau über das Meta-Entwicklerportal ist möglich. Aber er kostet Zeit, erfordert Programmierkenntnisse und am Ende fehlt dir trotzdem die Software, um die API sinnvoll zu nutzen.

Schritt-für-Schritt: Setup via Chatarmin

Das folgende Setup nutzt den sogenannten "Embedded Signup" – einen von Meta standardisierten Prozess, der direkt in der Chatarmin-Oberfläche abläuft.

Schritt 1: Account erstellen und Onboarding starten

Nach der Registrierung bei Chatarmin startet automatisch der Onboarding-Flow. Du wirst durch jeden Schritt geführt.

Schritt 2: Mit Meta Business Manager verbinden

Im nächsten Schritt verbindest du deinen Meta Business Manager. Falls du noch keinen hast, kannst du ihn direkt im Prozess erstellen.

Wichtig: Nutze den Business Manager deines Unternehmens, nicht deinen privaten Facebook-Account. Der Business Manager ist die zentrale Verwaltung für alle Meta-Produkte deines Unternehmens.

⚠️ Showstopper vermeiden: Aktiviere unbedingt die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) in deinem Business Manager, bevor du mit dem Setup startest. Ohne aktive 2FA erlaubt Meta keinen Zugriff auf die WhatsApp API – das Setup wird schlicht fehlschlagen. Du findest die Einstellung unter "Sicherheitscenter" in deinem Business Manager.

Schritt 3: Telefonnummer hinzufügen

Jetzt gibst du die Telefonnummer ein, die du für WhatsApp nutzen willst. Chatarmin prüft automatisch, ob die Nummer verfügbar ist.

Drei Optionen:

Neue Nummer: Nummer eingeben, per SMS oder Anruf verifizieren – fertig. Auch Festnetznummern funktionieren (Verifizierung per Sprachanruf).

Migration von der Business App: Bestehende Nummer übertragen. Achtung: Die Nummer funktioniert danach nicht mehr in der App.

Migration von anderem BSP: Wechsel zu Chatarmin ist möglich, ohne die Nummer zu verlieren.

Was passiert mit deinen alten Chats?

Hier müssen wir ehrlich sein: Wenn du von der Business App zur API migrierst, kannst du deine alten Chat-Verläufe in der Regel nicht mitnehmen.

Die API startet mit einer leeren Inbox. Deine Nummer behältst du, aber die Konversationshistorie bleibt in der App zurück. Das ist technisch bedingt – die Business App und die API sind zwei komplett getrennte Systeme.

Bevor du migrierst:

Exportiere wichtige Chat-Verläufe manuell aus der Business App

Sichere Kundendaten, die du nur im Chat hast

Informiere ggf. wichtige Kontakte über den Wechsel

Die API ist ein Neustart für professionelle Skalierung. Der Verlust der Historie ist ärgerlich, aber der Gewinn an Funktionen überwiegt für die meisten Unternehmen deutlich.

Schritt 4: Unternehmensprofil einrichten

Dein WhatsApp Business Profil ist das Erste, was Kunden sehen. Fülle es vollständig aus:

Profilbild: Dein Logo, mindestens 640x640 Pixel

Unternehmensname: Wie du bei Kunden erscheinen willst

Beschreibung: Kurz und prägnant – was macht dein Unternehmen?

Kategorie: Wähle die passendste aus der Liste

Adresse und Website: Optional, aber empfohlen für Vertrauen

Display Name: Der unsichtbare Stolperstein

Was viele nicht wissen: Dein Anzeigename (Display Name) – also der Name, den Kunden im Chat sehen – wird von Meta separat geprüft und genehmigt. Das ist ein eigener Schritt nach der Unternehmensverifizierung.

Meta lehnt Anzeigenamen ab, wenn:

Kein klarer Bezug zum rechtlichen Unternehmensnamen besteht

Der Name nicht zur Marke auf deiner Webseite passt

Nur generische Begriffe verwendet werden (z.B. "Bester Online Shop")

Der Name irreführend ist oder Markenrechte verletzt

Beispiel: Dein Unternehmen heißt laut Handelsregister "Mustermann E-Commerce GmbH", deine Marke ist "StyleShop". Dann funktioniert "StyleShop" als Display Name – aber "Deutschlands günstigster Modeshop" wird abgelehnt.

Die Genehmigung dauert meist wenige Stunden. Wenn Meta ablehnt, kannst du einen neuen Namen einreichen.

Schritt 5: Unternehmensverifizierung abschließen

Dieser Schritt ist der wichtigste – und der, an dem viele scheitern.

Meta verlangt einen Nachweis, dass dein Unternehmen existiert und legitim ist. Ohne diese Verifizierung bleibst du bei niedrigen Messaging-Limits und kannst bestimmte Features nicht nutzen.

Gute Nachricht: Du kannst oft schon starten, bevor die Verifizierung komplett durch ist. Im sogenannten "Sandbox-Modus" oder mit limitiertem Zugriff kannst du erste Tests machen und das System kennenlernen. Aber um auf mehr als 250 Unterhaltungen pro Tag zu skalieren, ist die vollständige Verifizierung zwingend erforderlich.

Was du hochladen musst (laut Meta Business Help Center):

Handelsregisterauszug (nicht älter als 12 Monate)

Oder: Gewerbeschein, Steuerbescheinigung, Stromrechnung mit Firmenname

Häufige Ablehnungsgründe:

Dokumente sind älter als 12 Monate

Firmenname auf dem Dokument stimmt nicht exakt mit dem Business Manager überein

Adresse weicht ab

Dokument ist schlecht lesbar (Foto statt Scan)

Die Verifizierung dauert in der Regel 2–5 Werktage. In Ausnahmefällen bis zu zwei Wochen.

Schritt 6: Integrationen verbinden

Das Setup der API ist technisch abgeschlossen. Aber der echte Wert entsteht erst, wenn Daten fließen.

Chatarmin bietet direkte Integrationen zu:

Shopify: Bestellungen, Warenkorbabbrüche, Versandbenachrichtigungen

Klaviyo: Segmente synchronisieren, Flows triggern

HubSpot: Kontakte und Deals verknüpfen

Zendesk: Tickets aus WhatsApp-Chats erstellen

Die meisten Integrationen sind Ein-Klick-Verbindungen. Für komplexere Setups gibt es Webhooks und eine offene API.

Was kostet die WhatsApp API?

Das Preismodell hat sich 2025/2026 geändert. Hier die aktuelle Struktur:

Meta-Gebühren (Pflicht für alle)

Meta berechnet Gebühren pro Nachricht, abhängig von der Kategorie. Die exakten Beträge findest du in den offiziellen Meta Rate Cards – sie variieren stark je nach Empfängerland. Indien ist beispielsweise sehr günstig, Deutschland liegt im mittleren Preissegment, Nordamerika ist teurer.

KategorieBeschreibungKostenniveau
MarketingNewsletter, Promotions, AngeboteAm höchsten
UtilityBestellbestätigungen, VersandinfosMittel
AuthenticationLogin-Codes, VerifizierungenNiedrig
ServiceAntworten auf Kundenanfragen (24h-Fenster)Kostenlos

Der wichtigste Punkt: Service-Konversationen sind kostenlos. Wenn ein Kunde dir schreibt und du innerhalb von 24 Stunden antwortest, zahlst du nichts an Meta. Das macht WhatsApp für Support extrem attraktiv.

Der 72-Stunden-Hack für Performance-Marketing

Hier kommt der größte Hebel für E-Commerce 2026:

Wenn ein Kunde über eine Click-to-WhatsApp Anzeige (Facebook oder Instagram) in deinen Chat kommt, öffnet sich ein 72-Stunden-Fenster. In dieser Zeit sind ALLE Nachrichten kostenlos – auch Marketing-Templates.

Das bedeutet: Du schaltest eine Werbeanzeige, der Kunde klickt auf "WhatsApp öffnen", und du hast drei volle Tage, um ihn mit Nachrichten zu bespielen, ohne einen Cent an Meta zu zahlen.

Für Performance-Marketing-Teams ist das ein Game-Changer. Du kannst:

Sofort ein Willkommens-Template senden (kostenlos)

Nachfassen mit Produktempfehlungen (kostenlos)

Einen Rabattcode hinterherschicken (kostenlos)

Alles innerhalb der 72 Stunden. Danach gelten die normalen Gebühren.

Software-Kosten

Neben den Meta-Gebühren zahlst du für die Software deines BSP. Bei Chatarmin gibt es keine öffentlichen Paketpreise – die Kosten richten sich nach deinem Nutzungsumfang und Feature-Bedarf.

Das klingt nach Intransparenz? Ist es nicht. Chatarmin setzt auf individuelle Beratung, weil ein Startup mit 500 Kontakten andere Anforderungen hat als ein Enterprise-Händler mit 500.000.

Demo buchen für ein individuelles Angebot.

Messaging Limits: So skalierst du ohne Sperre

Nach dem Setup startest du nicht mit unbegrenztem Volumen. Meta begrenzt, wie viele einzigartige Kontakte du innerhalb von 24 Stunden ansprechen darfst.

Das Tier-System

TierLimit pro 24hVoraussetzung
Unverified250Frisch eingerichtet
Tier 11.000Unternehmensverifizierung
Tier 210.000Gute Qualität über Zeit
Tier 3100.000Weiterhin gute Qualität
UnlimitedUnbegrenztKonstant hohe Qualität

Wie du aufsteigst:

Meta bewertet deine Nachrichtenqualität anhand von Nutzerfeedback. Wenn Empfänger deine Nachrichten als Spam melden oder blockieren, sinkt dein Quality Rating. Bei "Green" (gut) steigst du automatisch auf, bei "Red" (schlecht) wirst du herabgestuft oder gesperrt.

Konkret: Wenn du innerhalb von 7 Tagen mindestens die Hälfte deines aktuellen Limits mit guter Qualität ausschöpfst, erhöht Meta dein Limit automatisch auf die nächste Stufe.

Was passiert, wenn du das Limit erreichst? Du kannst es nicht "hart" überschreiten. Meta blockiert weitere Nachrichten bis zum nächsten 24-Stunden-Zyklus.

Praktisch bedeutet das:

Sende nur an Kontakte, die explizit eingewilligt haben

Übertreibe es nicht mit der Frequenz

Liefere Mehrwert, nicht nur Werbung

Mehr Details zum Thema findest du im Beitrag über WhatsApp Business für Unternehmen.

Der Grüne Haken: Vertrauen auf den ersten Blick

Der "Green Tick" oder "Official Business Account" (OBA) ist das Verifizierungszeichen neben deinem Unternehmensnamen.

Wichtig vorab: Du brauchst den grünen Haken NICHT, um die WhatsApp API zu nutzen. Du kannst auch ohne ihn starten, skalieren und alle Features nutzen. Der grüne Haken ist ein optionales Vertrauenssignal – kein technisches Muss.

Vorteile

Dein Unternehmensname wird angezeigt, auch wenn der Kontakt dich nicht gespeichert hat

Höheres Vertrauen bei Erstkontakten

Signal für Seriosität gegenüber skeptischen Kunden

Voraussetzungen

Unternehmensverifizierung im Meta Business Manager (Pflicht)

Bekannte Marke mit nachweisbarer Medienpräsenz

Saubere Compliance-Historie

Realitätscheck: Der Grüne Haken ist kein Automatismus. Meta prüft jeden Antrag manuell und lehnt viele ab – vor allem bei weniger bekannten Marken. Chatarmin unterstützt Kunden im individuellen Onboarding bei der Antragstellung.

Warum Meta deine Templates ablehnt

Templates sind vorgefertigte Nachrichten, die du für Marketing, Utility oder Authentication nutzt. Bevor du sie versenden kannst, muss Meta sie genehmigen. Und hier scheitern viele.

Die Genehmigung dauert normalerweise wenige Minuten bis Stunden. Aber wenn Meta ablehnt, stehst du vor einem Rätsel – die Fehlermeldungen sind oft vage.

Die drei häufigsten Ablehnungsgründe

1. Variable am Satzanfang

Meta erlaubt oft keine Platzhalter direkt am Satzanfang. Das soll Spam verhindern.

❌ Abgelehnt: {{1}}, deine Bestellung ist unterwegs!

✅ Genehmigt: Hallo {{1}}, deine Bestellung ist unterwegs!

2. Zu vage Formulierungen

Templates müssen klar kommunizieren, worum es geht. Allgemeine Begrüßungen ohne Kontext werden abgelehnt.

❌ Abgelehnt: Hallo {{1}}, wir haben Neuigkeiten für dich.

✅ Genehmigt: Hallo {{1}}, deine Bestellung #{{2}} wurde versendet. Hier ist dein Tracking-Link: {{3}}

3. Falsche Kategorie gewählt

Wenn du ein Marketing-Template als "Utility" einreichst, um Kosten zu sparen, erkennt Meta das. Und lehnt ab.

Marketing: Werbung, Angebote, Newsletter

Utility: Transaktionale Infos (Bestellstatus, Termine)

Authentication: Login-Codes, Verifizierungen

Die Kategorien bestimmen den Preis. Versuch nicht, das System auszutricksen.

Checkliste vor dem Einreichen

Kein Platzhalter am Satzanfang

Klarer Kontext und Mehrwert für den Empfänger

Richtige Kategorie gewählt

Keine Rechtschreibfehler

Keine verbotenen Inhalte (Alkohol, Glücksspiel, etc. je nach Region)

Häufige Fehler beim API-Setup

Aus hunderten Onboardings kennen wir die typischen Stolpersteine:

1. 2FA nicht aktiviert Das Setup bricht ab, weil die Zwei-Faktor-Authentifizierung im Business Manager fehlt. Lösung: Vorher im Sicherheitscenter aktivieren.

2. Falsche Nummer gewählt Die Nummer ist noch in einer privaten WhatsApp aktiv. Lösung: Erst dort abmelden, dann API einrichten.

3. Business Manager gehört einer anderen Person Der Kollege hat den Business Manager mit seinem privaten Account erstellt und ist jetzt nicht erreichbar. Lösung: Immer einen Unternehmens-Account als Admin behalten.

4. Dokumente passen nicht zum Business Manager Der Firmenname im Handelsregister lautet "Max Mustermann GmbH", im Business Manager steht "Mustermann Shop". Meta lehnt ab. Lösung: Namen angleichen.

5. Keine Zahlungsmethode hinterlegt Die API ist eingerichtet, aber Meta bucht die Nachrichtengebühren nicht ab. Lösung: Kreditkarte oder PayPal im Business Manager hinterlegen.

6. Display Name passt nicht zur Marke Der gewünschte Anzeigename wird abgelehnt, weil er keinen Bezug zum Unternehmen hat. Lösung: Namen verwenden, der auf der Webseite oder in Dokumenten auftaucht.

7. Ungeduld bei der Verifizierung Die Verifizierung dauert. Nachfragen bei Meta beschleunigt nichts. Lösung: Dokumente sauber vorbereiten, dann warten.

8. Zu aggressiver Start Direkt nach dem Setup 10.000 Nachrichten verschicken. Das Quality Rating crasht, der Account wird eingeschränkt. Lösung: Langsam hochfahren, Limits respektieren.

Fazit: In 15 Minuten zum professionellen WhatsApp-Kanal

Die WhatsApp API einzurichten ist kein Hexenwerk. Mit dem richtigen Partner und etwas Vorbereitung bist du in unter einer Stunde live – die meiste Zeit geht für die Meta-Verifizierung drauf, nicht für das technische Setup.

Zusammenfassung:

Die Business App reicht für wachsende Unternehmen nicht aus

Die Cloud API ist der Standard 2026 – On-Premises ist Legacy

Ein BSP wie Chatarmin spart dir Entwicklerkosten und liefert die nötige Software

Meta-Gebühren fallen pro Nachricht an, Service-Antworten sind kostenlos

Click-to-WhatsApp Ads öffnen ein 72h-Fenster für kostenlose Nachrichten

Messaging Limits steigen automatisch bei guter Qualität

Templates brauchen klare Formulierungen und die richtige Kategorie

Du brauchst keinen grünen Haken, um zu starten

Du willst nicht stundenlang Dokumentationen lesen? Dann buch dir eine Demo und lass dich durch das Setup führen. 15 Minuten Call, danach weißt du, ob Chatarmin zu dir passt.


FAQ: WhatsApp API einrichten

Was kostet die WhatsApp Business API Einrichtung?

Die Einrichtung selbst ist bei der Cloud API über Partner (BSPs) wie Chatarmin meist kostenlos oder in der Software-Gebühr enthalten. Es fallen jedoch laufende Kosten für die Software-Lizenz und variable Gebühren pro Nachricht an Meta an.

Kann ich WhatsApp Newsletter über die API versenden?

Ja, das ist einer der Hauptgründe für den Wechsel zur API. Du kannst DSGVO-konforme Newsletter an unbegrenzt viele Kontakte senden, sofern diese dem Erhalt (Opt-in) zugestimmt haben.

Brauche ich zwingend den Grünen Haken (Green Tick) für die API?

Nein, du kannst die WhatsApp Business API auch ohne den grünen Haken vollumfänglich nutzen. Der grüne Haken ist lediglich ein Vertrauenssignal ("Official Business Account"), das du später beantragen kannst.

Wie lange dauert die Verifizierung des WhatsApp Unternehmens-Accounts?

Die Verifizierung durch Meta dauert in der Regel 2 bis 5 Werktage, sofern alle Dokumente (Handelsregisterauszug etc.) korrekt eingereicht wurden. In Einzelfällen kann es bis zu 2 Wochen dauern.

Kann ich meine Festnetznummer für WhatsApp Business nutzen?

Ja, du kannst eine Festnetznummer für die WhatsApp API registrieren. Wähle beim Setup einfach die Verifizierungsmethode "Sprachanruf" (Voice Call) statt SMS, um den Code zu erhalten.

Gehen meine alten Chats verloren, wenn ich zur API wechsle?

Ja, eine Migration der Chat-Historie von der App zur API ist technisch meist nicht möglich. Wir empfehlen, wichtige Daten vorher zu exportieren und den Wechsel als sauberen Neustart für dein professionelles Setup zu nutzen.

Was ist der Unterschied zwischen WhatsApp Business App und API?

Die App ist eine Handy-Anwendung für Kleinunternehmer (max. 5 Geräte, DSGVO-kritisch). Die API ist eine Schnittstelle für professionelle Software (wie Chatarmin), die unbegrenzte Nutzer, Automatisierungen und DSGVO-Konformität ermöglicht.

Warum wurde mein WhatsApp Display Name abgelehnt?

Meta lehnt Anzeigenamen ab, die keinen klaren Bezug zum rechtlichen Unternehmensnamen oder zur Marke auf der Webseite haben. Der Name darf zudem nicht nur aus generischen Begriffen (z.B. "Bester Pizza Shop") bestehen.

Was passiert, wenn ich mein Messaging Limit erreiche?

Wenn du dein Limit (z.B. 1.000 Nachrichten/24h) erreichst, kannst du keine weiteren Marketing-Nachrichten senden, bis der Zeitraum abgelaufen ist. Bei guter Qualität erhöht Meta das Limit jedoch automatisch, oft innerhalb weniger Tage.

Ist die WhatsApp API DSGVO-konform?

Ja, bei Nutzung über einen seriösen BSP wie Chatarmin. Du schließt einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ab, und die Cloud API bietet im Gegensatz zur Handy-App die nötige rechtliche Grundlage für die Datenverarbeitung im Unternehmen.

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