Wer 2026 Brevo Preise googelt, will eine ehrliche Antwort. Was kostet das Tool wirklich, wo liegen die Kontaktlimits, und ab wann wird der Sprung in den nächsten Plan teuer? Dieser Artikel beantwortet das mit verifizierten Zahlen direkt von brevo.com und ordnet ein, was die Pläne für eine DACH-E-Commerce-Brand bedeuten. Spoiler: Brevo ist günstig für Newsletter. Sobald du WhatsApp Marketing oder echte Multichannel-Orchestrierung ernst meinst, ändert sich das Bild komplett.
Brevo Preise 2026: Alle Tarife im Überblick
Brevo hat fünf Tarife für die Marketing Platform plus zwei separate Pakete für Sales und Conversations. Die wichtigste Änderung seit Oktober 2025: Es gibt jetzt offizielle Kontaktlimits in den Einstiegsstufen, die früher gefehlt haben.
| Tarif | Preis ab | E-Mails/Monat | Kontaktlimit | Kernfunktionen |
|---|---|---|---|---|
| Free | 0 € | 300/Tag (hart gedeckelt) | 100.000 verwaltbar | mit Brevo-Logo |
| Starter | 7 €/Monat | 5.000 | max. 500 | E-Mail, SMS, Segmentierung |
| Standard | 15 €/Monat | 5.000 | max. 1.500 | + Automation, A/B-Tests, Landingpages |
| Professional | 499 €/Monat | ab 150.000 | bis 2 Mio. | + WhatsApp, Multichannel, KI-Features |
| Enterprise | auf Anfrage | ab 1 Mio. | individuell | + dedicated IP, SSO, CSM |
Alle Preise exkl. MwSt. Schweizer Kunden rechnen aktuell mit rund 1 EUR = 0,93 CHF (Stand Mai 2026). Brevo Conversations (Live Chat) kostet zusätzlich rund 15 $ pro User und Monat, Brevo Sales rund 12 $ pro User und Monat. Beide haben einen abgespeckten Free-Plan.
Brevo rechnet primär nach E-Mail-Versandvolumen statt nach Kontaktanzahl. Das macht das Tool für Shops mit großer Liste und seltenem Versand attraktiv. Wer aber ab 2.000 Kontakten regelmäßig sendet, fliegt schnell aus dem 7-Euro-Starter raus.
Brevo Free, Starter und Standard im Detail
Der Free-Plan klingt erstmal verlockend. Bis zu 100.000 Kontakte verwalten und 300 E-Mails pro Tag versenden, dauerhaft kostenlos, ohne Kreditkarte. Für einen Solopreneur, der gelegentlich einen Newsletter rausschickt, reicht das. Für eine wachsende D2C-Brand wird es nach ein paar Wochen eng. Du hast das Brevo-Logo im Footer, kein Brand-Kontrollgefühl, und das Tageslimit von 300 ist hart. Wer am Black Friday eine Kampagne an 5.000 Abonnenten schicken will, kann das im Free-Plan vergessen.
Der Starter-Plan ab 7 € behebt das Tageslimit. 5.000 E-Mails pro Monat reichen für kleine Listen. Aber Achtung. Seit Oktober 2025 ist das Kontaktlimit bei 500 hart gedeckelt. Hast du 2.000 Kontakte, brauchst du die nächste Stufe (Starter 20k) für rund 29 €/Monat. Wer das Brevo-Branding entfernen will, zahlt 9 €/Monat extra für ein Add-on.
Der Standard-Plan ab 15 € ist für die meisten KMU der sinnvolle Einstieg. Hier kommen Marketing-Automatisierung, A/B-Tests, Landingpages und Multi-User-Zugang dazu. Das Brevo-Logo verschwindet automatisch. Wer 10.000 Kontakte mit zwei Newslettern pro Monat bespielt (also 20.000 E-Mails), landet im Standard-Plan bei rund 27 €/Monat. Das ist deutlich günstiger als kontaktbasierte Tools wie Mailchimp, wo die gleiche Konfiguration in dreistellige Beträge geht (offizieller Brevo vs. Mailchimp Vergleich).
Brevo Professional und Enterprise: Der 499-Euro-Sprung
Hier wird das Pricing-Modell für viele Shops zum Problem. Zwischen dem Standard-Plan (rund 100 bis 130 € bei 100.000 E-Mails, je nach Wechselkurs und Region) und dem Professional-Plan (499 € bei 150.000 E-Mails) liegen mindestens 370 € Differenz. Den Sprung treiben vor allem die Features, die Brevo hinter diese Mauer packt.
Im Professional-Plan ab 499 € stecken plötzlich Dinge, die für eine wachsende E-Commerce-Brand zentral sind: WhatsApp-Kampagnen, Mobile- und Web-Push, Pop-ups, Kontakt-Scoring nach RFM und Customer Lifetime Value, KI-Segmentierung sowie Telefonsupport. Du bekommst zehn User-Plätze inklusive. Das ist auf dem Papier viel. In der Praxis bedeutet das aber, dass eine D2C-Brand mit drei Marketing-Leuten und Bedarf an WhatsApp-Marketing entweder im 15-Euro-Standard-Plan ohne WhatsApp arbeitet oder direkt auf 499 € hochspringt. Eine sanfte Skalierung dazwischen gibt es nicht.
Der Enterprise-Plan startet laut EmailTooltester bei rund 10.000 € pro Jahr und ist verhandelbar. Inkludiert sind dedizierte IPs, Multi-Account-Management, SSO/SAML, eine individuelle Loyalty-Engine und ein Customer Success Manager. Relevant ab etwa einer Million Kontakte oder wenn Compliance- und Konzernanforderungen ins Spiel kommen.
Was das praktisch heißt: Brevo ist ein günstiges Newsletter-Tool für kleine Shops und ein teures Multichannel-Tool für mittlere Shops. Dazwischen klafft eine Lücke.
Versteckte Kosten und Add-ons
Die Listenpreise sind das eine. Was on top kommt, das andere. Vier Punkte, die du in deine Kalkulation einplanen solltest:
WhatsApp-Kampagnen. Im Professional-Plan sind 1.000 WhatsApp-Nachrichten pro Monat inklusive. Klingt nach viel. Ist es nicht. Weitere 1.000 Nachrichten an deutsche Kontakte kosten laut EmailTooltester 161,57 €. Die exakte Rechnung mit realen Volumen findest du weiter unten in der E-Commerce-Sektion.
SMS-Versand. 100 SMS nach Deutschland kosten 9 €. Bei einer Reaktivierungskampagne an 5.000 Empfänger sind das 450 € on top, einmalig pro Versand. In Österreich und der Schweiz liegen die Preise je nach Provider leicht darüber.
Brevo-Branding entfernen. Im Starter-Plan steht das Brevo-Logo standardmäßig im E-Mail-Footer. Entfernen kostet 9 €/Monat als Add-on. Das Logo im Live-Chat-Modul (Conversations) bleibt davon unberührt.
Sales und Conversations als separate Module. Wer Brevos CRM oder Live-Chat-Funktion ernsthaft nutzen will, zahlt zusätzlich rund 12 $ pro User für Sales und 15 $ pro User für Conversations. Bei einem fünfköpfigen Team summiert sich das auf rund 135 $ pro Monat, zusätzlich zum Marketing-Plan.
Brevo selbst dokumentiert die meisten dieser Kosten auf der offiziellen Preisseite. Aber sie sind über mehrere Sub-Seiten verteilt. Wer nur die Headline-Preise sieht, unterschätzt die echten Monatskosten leicht um den Faktor zwei oder drei.
Von Sendinblue zu Brevo: Was sich für Bestandskunden geändert hat
Sendinblue wurde 2023 zu Brevo umbenannt. Wer heute "Sendinblue Preise" googelt, landet bei Brevo. Das ist mehr als ein neuer Anstrich. Die Plattform hat sich strategisch verschoben.
Was geblieben ist. Das volumenbasierte Pricing-Modell. Die DSGVO-Konformität mit EU-Servern. Die ISO-27001-Zertifizierung. Bestandskonten wurden automatisch migriert, Kampagnen und Automatisierungen blieben erhalten.
Was sich verändert hat. Brevo positioniert sich heute als All-in-One-Plattform für E-Mail, SMS, WhatsApp, Live Chat und CRM. Das klingt nach mehr Wert. In der Praxis berichten Bestandskunden auf Capterra aber auch von Feature-Reduktionen. Heatmaps in Reports und Conversion-Rate-Tracking, die unter Sendinblue verfügbar waren, sind in der aktuellen Version teilweise nicht mehr verfügbar oder anders verortet.
Wer 2023 ein günstiges Legacy-Paket hatte, sollte vorsichtig sein. Seit dem 1. Oktober 2025 gelten neue Konditionen, alte Konten laufen weiter in Legacy-Plänen mit anderen Funktionsumfängen. Wenn du seit Sendinblue-Zeiten dabei bist, prüfe vor einem Upgrade unbedingt, ob du nicht einen Plan mit besseren Konditionen verlierst.
Strategisch ist die Brevo-Story interessant. Vom Newsletter-Tool zur CRM-Suite in drei Jahren. Ob das in jedem Modul Tiefe hat oder nur Breite, ist die berechtigte Frage für jeden, der ernsthaft skalieren will.
Brevo aus der DACH-Perspektive: Was Shopify-, Shopware- und JTL-Brands wirklich brauchen
Wer Chatarmin baut, spricht jeden Tag mit D2C-Brands aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aus diesen Gesprächen kristallisiert sich ein klares Anforderungsprofil heraus, das wir mal gegen Brevo halten wollen.
Eine wachsende DACH-E-Commerce-Brand braucht typischerweise fünf Dinge. Erstens eine saubere E-Mail-Pipeline für Newsletter, Welcome-Flows und Reaktivierungen. Zweitens WhatsApp Marketing, weil die Open Rates dort drei- bis viermal höher sind als bei E-Mail. Drittens eine echte E-Commerce-Anbindung an die DACH-Plattformen Shopify, Shopware, JTL oder Plentymarkets, die Bestellstatus, Warenkorbabbrüche und Customer Lifetime Value live zieht. Viertens AI-gestützten Customer Service, der die wachsende Ticketlast auffängt ohne mehr Personal. Fünftens eine Pricing-Logik, die mit dem Shop mitskaliert, statt in Sprüngen zu explodieren.
Brevo deckt Punkt eins gut ab. Punkt zwei nur ab 499 €/Monat plus variable Nachrichtenkosten. Punkt drei über Standard-Integrationen, aber ohne die Tiefe spezialisierter Shopware- oder JTL-Tools. Punkt vier ist über Conversations und KI-Features im Professional-Plan ansatzweise da, ein echtes AI-Ticketing wie es armincx bietet sieht aber anders aus. Punkt fünf ist die Schwachstelle. Der Sprung von 15 € auf 499 € ist für viele wachsende Brands die falsche Kurve.
Die ehrliche Einordnung: Brevo ist solide für E-Commerce-Brands mit Newsletter-Fokus und überschaubarem Multichannel-Bedarf. Für Brands, die WhatsApp Marketing oder AI-Support als Wachstumshebel ernst meinen, lohnt sich der Blick auf spezialisierte Tools.
Was Brevo für deinen Shop gut macht
Vier Sachen löst Brevo wirklich gut.
Volumenbasiertes Pricing. Wer große Listen mit moderatem Versand pflegt, zahlt deutlich weniger als bei Mailchimp oder Klaviyo. Ein Rechenbeispiel von MarketingAutomation.tech: Ein KMU mit 10.000 Kontakten und 40.000 E-Mails pro Monat zahlt bei Brevo Standard rund 50 €, bei Mailchimp Standard rund 130 €. Das entspricht einer Ersparnis von rund 60 % bei vergleichbarer Funktionstiefe.
DSGVO-Konformität ohne Workarounds. Server stehen in der EU, Brevo ist nach ISO 27001 zertifiziert, der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist standardmäßig verfügbar. Für deutsche und österreichische Shops, die mit US-Tools wie Mailchimp auf Schrems-II-Probleme stoßen, ist das ein echter Vorteil. Schweizer Brands profitieren ebenfalls, weil EU-Hosting den Schweizer DSG-Anforderungen entspricht.
Transaktionale E-Mails und API. Die SMTP-Relay-Funktion und die REST-API von Brevo gehören zu den unkomplizierteren am Markt. Versandbestätigungen, Passwort-Resets und Bestellupdates laufen sauber, Logs sind unbegrenzt speicherbar, die API-Dokumentation ist solide.
Der kostenlose Plan als Testumgebung. 300 E-Mails pro Tag dauerhaft kostenlos sind genug, um die Plattform vor einer Kaufentscheidung wirklich auszuprobieren. Das senkt die Hürde, ohne dass du sofort einen Vertrag eingehst. Für eine kleine DACH-D2C-Brand mit Newsletter-Fokus und etwas SMS dazu ist Brevo eine ernsthaft günstige Option.
Wo Brevo bei E-Commerce-Anforderungen schwächelt
Drei Punkte, an denen es für wachsende Shops eng wird.
WhatsApp Marketing hinter der 499-Euro-Mauer. Wer 2026 ernsthaftes WhatsApp Marketing betreiben will (und für E-Commerce ist das ein zentraler Kanal mit 85 % Open Rate), muss bei Brevo direkt in den Professional-Plan. Das sind 5.988 € pro Jahr Grundkosten. Jetzt die echte Rechnung: Eine D2C-Brand mit 10.000 WhatsApp-Kontakten und einer Marketing-Kampagne pro Woche kommt auf rund 40.000 Marketing-Sitzungen pro Monat. Bei 0,1131 € pro Sitzung minus der 1.000 inkludierten Free-Sessions sind das etwa 4.400 € WhatsApp-Kosten zusätzlich, on top zum Professional-Plan. Macht in Summe rund 4.900 € im Monat. Bei zwei Kampagnen pro Woche reden wir über das Doppelte.
Keine native DACH-E-Commerce-Tiefe. Brevo hat Standard-Integrationen für Shopify und WooCommerce. Funktionen wie automatische Versand- und Retourenkommunikation per WhatsApp, native Trustpilot-Anbindung für Review-Anfragen (im DACH-E-Commerce omnipräsent) oder echte Warenkorbabbrecher-Flows mit Shopware- oder JTL-Events sind allerdings nicht der Kernfokus. Hier müssen DACH-Shops oft mit Workarounds arbeiten oder externe Tools dranflanschen.
Sub-Modul-Logik wird teuer. Wer Marketing, Sales-CRM und Live-Chat kombiniert nutzen will, zahlt drei separate Pakete. Ein Standard-Marketing-Plan mit fünf Sales-Pro-Usern und drei Conversations-Pro-Usern liegt schnell bei 15 € + 60 $ + 45 $ = rund 110 € pro Monat. Klingt überschaubar, aber bei zehn Usern und Professional-Marketing kommst du auf 700 € und mehr.
Brevo vs. spezialisierte Tools für WhatsApp und Customer Service
Für Shopify-, Shopware- und JTL-Brands, die in WhatsApp Marketing oder AI Customer Service ernsthaft investieren, lohnt sich der Vergleich mit Spezialisten.
Für WhatsApp Marketing bieten Tools wie Chatarmin (über 450 DACH-Brands, gebaut für E-Commerce) tiefere Integrationen mit Shopify, Shopware, Klaviyo, Trustpilot und der WhatsApp Business API. Du zahlst die reinen Meta-Kosten von rund 11 Cent pro Marketing-Nachricht plus eine planbare Plattformgebühr, ohne den 499-Euro-Aufschlag für Multichannel, den du gar nicht brauchst.
Für AI Customer Service gilt das Gleiche. armincx ist als AI-first-Customer-Experience-Suite gebaut, integriert direkt mit Shopify, Gorgias, Zendesk und Helpscout und automatisiert Tickets über WhatsApp, E-Mail und Live Chat. Bei einem Volumen von 10.000 Tickets pro Monat sind Automatisierungsraten von über 50 % machbar, mit Antwortzeiten in Sekunden statt Stunden.
Die Logik ist einfach. Brevo will alles abdecken und ist deshalb in vielen Bereichen okay, aber in keinem brillant. Wenn ein Kanal oder eine Funktion für dein Wachstum zentral ist, ist ein Spezialist meistens die bessere Wahl, sowohl preislich als auch funktional.
Fazit: Für wen Brevo passt und für wen nicht
Brevo Preise 2026 sind für die meisten Newsletter-Anwendungsfälle ehrlich günstig. Wenn du eine kleine bis mittlere DACH-E-Commerce-Brand mit Fokus auf E-Mail-Marketing bist, vielleicht ein bisschen SMS dazu, und maximal 100.000 E-Mails im Monat verschickst, bekommst du für 15 bis 130 € ein ordentliches Tool mit DSGVO-Konformität und solider API.
Sobald aber WhatsApp Marketing, KI-Support oder echte Multichannel-Orchestrierung Teil deiner Wachstumsstrategie werden, ändert sich das Bild. Der Sprung auf 499 €/Monat ist hart, die WhatsApp-Zusatzkosten ebenfalls (4.400 € im 10k-Kontakte-Beispiel), und die fehlende DACH-E-Commerce-Tiefe macht sich bemerkbar.
Wenn du dir unsicher bist, was du wirklich brauchst, hilft eine Stunde mit jemandem, der jeden Tag mit DACH-D2C-Brands spricht. Hol dir eine ehrliche Einschätzung für deinen Shop unter chatarmin.com/demo. 45 Minuten. Kostenlos. Klare Zahlen.
FAQ
Was kostet Brevo pro Monat 2026?
Brevo bietet fünf Tarife. Der Free-Plan ist 0 €, der Starter ab 7 €, der Standard ab 15 €, der Professional ab 499 € und der Enterprise auf Anfrage (ab etwa 10.000 € pro Jahr). Die genauen Kosten hängen vom monatlichen E-Mail-Versandvolumen und der Kontaktzahl ab.
Ist Brevo wirklich kostenlos?
Ja, der Free-Plan ist dauerhaft kostenlos. Du kannst bis zu 100.000 Kontakte verwalten und 300 E-Mails pro Tag versenden. Das Brevo-Logo bleibt im E-Mail-Footer sichtbar. Für kommerzielle Newsletter mit mehr als 300 Empfängern pro Tag reicht der Plan nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Brevo und Sendinblue?
Sendinblue wurde 2023 zu Brevo umbenannt. Es ist dieselbe Plattform, dieselben Konten wurden automatisch migriert. Strategisch hat sich Brevo vom reinen E-Mail-Tool zur Multichannel-Plattform mit SMS, WhatsApp, Live Chat und CRM weiterentwickelt.
Was kostet WhatsApp Marketing bei Brevo?
WhatsApp-Kampagnen sind erst ab dem Professional-Plan (499 €/Monat) verfügbar. Inklusive sind 1.000 Nachrichten pro Monat. Für 10.000 Kontakte mit einer Kampagne pro Woche kommen rund 4.400 € WhatsApp-Kosten on top auf den Professional-Plan. Die Preise variieren je nach Empfängerland.
Gibt es bei Brevo Kontaktlimits?
Ja, seit Oktober 2025. Der Starter-Plan ab 7 € erlaubt nur 500 Kontakte, der Standard-Plan ab 15 € nur 1.500 Kontakte. Wer mehr Kontakte hat, muss in einen höheren E-Mail-Tier wechseln. Erst ab dem Professional-Plan greifen Limits bis 2 Millionen.
Was kosten Brevo Conversations und Sales?
Brevo Conversations (Live-Chat) kostet rund 15 $ pro User und Monat im Pro-Plan, Brevo Sales (CRM) rund 12 $ pro User und Monat. Beide haben einen abgespeckten Free-Plan und werden separat vom Marketing-Plan abgerechnet.
Lohnt sich Brevo für DACH-E-Commerce-Shops?
Für reine Newsletter-Anwendungsfälle ja. Für Shops, die WhatsApp Marketing oder AI Customer Service als Wachstumskanal ernst meinen, lohnt sich der Vergleich mit spezialisierten Tools wie Chatarmin oder armincx. Brevo ist günstig für kleine Shops und teuer für mittlere Shops mit Multichannel-Bedarf.
Ist Brevo DSGVO-konform?
Ja. Brevo speichert Daten auf Servern in der EU, ist nach ISO 27001 zertifiziert und bietet einen Standard-AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag) für deutsche Unternehmen. Für deutsche und österreichische Shops, die mit US-Tools wie Mailchimp Schrems-II-Probleme haben, ist das ein klarer Vorteil. Schweizer Brands profitieren ebenfalls, weil EU-Hosting den DSG-Anforderungen entspricht.
Wann ist der Brevo Professional Plan sinnvoll?
Ab etwa 150.000 E-Mails pro Monat oder wenn WhatsApp-Kampagnen, Multichannel-Push, Kontakt-Scoring oder KI-Segmentierung Teil deiner Strategie sind. Unter 100.000 E-Mails ist der Standard-Plan in der Regel die bessere Wahl.
Wie steht Brevo zur Konkurrenz wie Mailchimp oder Klaviyo?
Beim reinen E-Mail-Pricing ist Brevo deutlich günstiger, weil es nach Versandvolumen statt nach Kontakten abrechnet. Bei E-Commerce-Tiefe (Shopify-Events, Predictive Analytics) liegt Klaviyo voraus. Bei All-in-One-Funktionsumfang sind sich Brevo und Mailchimp ähnlich, mit Preisvorteil für Brevo bei großen Listen.






