Wer kündigen will, hat oft einen einfachen Grund: zu viel Vorrat, ein Urlaub, eine knappe Kasse. Ohne Rückfrage endet so eine Anfrage schnell mit der Kündigung. Im Ticket kann dein Team im selben Gespräch Alternativen anbieten und mit einem Klick umsetzen: die nächste Lieferung überspringen, die Bestellung verschieben, die Menge reduzieren oder das Abo pausieren.
| Aktion | Was passiert | Passt, wenn der Kunde … |
|---|
| Nächste Lieferung überspringen | Nur die nächste Lieferung entfällt, danach läuft das Abo normal weiter | einmal aussetzen will, etwa wegen Vorrat oder Urlaub |
| Nächste Bestellung verschieben | Nur die nächste Bestellung bekommt ein neues Datum, spätere bleiben im Rhythmus | die Lieferung etwas später braucht |
| Menge ändern | Die Menge eines Produkts im Abo ändert sich | weniger oder mehr von einem Produkt will |
| Pausieren | Das Abo ruht ohne Enddatum, bis es fortgesetzt wird | länger aussetzen will, ohne zu kündigen |
| Kündigen | Das Abo endet, optional mit Kommentar | sich endgültig entschieden hat |
| Reaktivieren | Ein gekündigtes Abo läuft wieder | zurückkommen will |
Überspringen und Verschieben betreffen immer nur die nächste Bestellung. Das ist für Kunden leichter zu verstehen als eine Pause, denn sie wissen genau, wann die nächste Lieferung kommt. Eine Pause für eine feste Anzahl Tage unterstützt Loop nicht.
Vor jeder Aktion prüft armincx, ob das Abo zur E-Mail-Adresse des Ticket-Kontakts gehört. Hat ein Kunde von einer anderen Adresse geschrieben als der, mit der er bei Shopify bestellt hat, findet armincx sein Abo nicht. Dann passt dein Team die E-Mail am Kontakt an. So lassen sich nur Abos ändern, die wirklich zum Kunden im Ticket gehören.
Alle ändernden Aktionen brauchen standardmäßig eine Freigabe. Die Kündigung lässt du am besten freigabepflichtig, bis du dem Ablauf des Agenten vertraust, denn sie beendet das Abo. Bei Überspringen und Verschieben kannst du abwägen, ob du die Freigabe früher lockerst, weil beide nur eine einzelne Lieferung betreffen.